Das Führungsteam an der Verbundschule Haaren wird erweitert

Von: dawin
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Ellen Kuhlenbeck (r.) und Sven Seidel (2.v.l.) unterstützen künftig Karin Leuffen-Obermann bei der Leitung der Haarener Sekundarschule. Zur offiziellen Vorstellung gab es Blumen von Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen. Foto: dawin

Waldfeucht-Haaren. Die Last der Schulleitung verteilt sich jetzt auf mehrere Schultern. Bislang war Schulleiterin Karin Leuffen-Obermann die einzige Spitze an der auslaufenden Verbundschule Haaren, die sich nun Schritt für Schritt, Jahr für Jahr zu einer komplett ausgebauten Sekundarschule wandelt.

Mit der Erweiterung des Führungsteams, die gemäß den gesetzlichen Anforderungen erfolgt, stünden nun verschiedene Ansprechpartner für Kollegium, Schüler und Eltern zur Verfügung, freute sich Leuffen-Obermann über die personelle Unterstützung.

Im Beisein von Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen und Kämmerer Johannes Blank – er ist zugleich zuständig für die Schulverwaltung – wurden stellvertretende Schulleiterin Ellen Kuhlenbeck, die am 1. August von Jüchen nach Haaren wechselte, und der didaktische Leiter Sven Seidel, der seit 2004 in Haaren unterrichtet, offiziell vorgestellt.

Die Stelle für die Abteilungsleitung – zuständig für die Betreuung der einzelnen Jahrgänge – ist bereits ausgeschrieben und wird neu installiert.

Die Position der stellvertretenden Leiterin ist gemeinhin bekannt: Zu ihren Aufgaben gehören in erster Linie die Erstellung des Stundenplanes, des Vertretungsplanes und die Beratung der Schulleitung. Wie ist der didaktische Leiter einzuordnen? Sven Seidel erläutert seinen Tätigkeitsbereich: „Ich widme mich der Schulprogramm-Arbeit, unter anderem der Entwicklung eines umfangreichen Berufswahlkonzeptes. Ich kümmere mich auch darum, dass Ideen bei der schulischen Arbeit umgesetzt werden.“ Bei allem spiele der Qualitätsaspekt eine wesentliche Rolle.

Die Qualität lässt offensichtlich nichts zu wünschen übrig. Erst kürzlich ist der Schule von der Kölner Bezirksregierung nach intensiver, monatelanger Prüfung attestiert worden, dass sie in den sechs abgefragten Qualitätsbereichen überwiegend vorbildlich – das ist die beste von fünf Noten – abgeschnitten hat.

Vom Lernbetrieb und Schulmanagement über Schulkultur und Professionalität der Lehrkräfte bis hin zu den Zielen und Strategien einer Qualitätsentwicklung ist nach Darstellung von Schulleiterin Karin Leuffen-Obermann in dem 63 Seiten starken Qualitätsbericht alles beleuchtet worden.

In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass es der Schule gelungen sei, „Stärken der Verbundschule zu sichern und wichtige Handlungsfelder für die neue Sekundarschule zielorientiert zu entwickeln“; darüber hinaus biete die Einrichtung eine „hohe sozial-emotionale Verlässlichkeit und positive Rahmenbedingungen für das Lernen“.

Kämmerer Blank ließ Zahlen sprechen, die die Akzeptanz der Einrichtung belegen: Die in vier Jahren auslaufende Verbundschule und die aus ihr erwachsende Sekundarschule zählen derzeit 451 Schüler; 37 Lehrer, eine Schulsozialarbeiterin und zwei Schulbegleiter für 16 Kinder mit Förderdarf sind dort beschäftigt. „Die Sekundarschule bekommt im nächsten Schuljahr den Jahrgang 7 dazu. Die aktuellen Jahrgänge sind alle dreizügig“, erklärte Blank. Die Hälfte der Schüler kommt aus dem Heinsberger Stadtgebiet und zum geringen Teil auch aus der Gemeinde Gangelt.

„Wir haben Glück, dass wir personell gut aufgestellt sind. Das hat zur Folge, dass es kaum Unterrichtsausfall gibt“, nennt stellvertretende Leiterin Ellen Kuhlenbeck einen Grund für das Funktionieren des pädagogischen Betriebs. Bürgermeister Schrammen freute sich auch über die gute Bewertung der noch jungen Sekundarschule in der Gemeinde Waldfeucht: „Das zeigt, dass die Schule auf dem richtigen Weg ist. Die Ziele, die formuliert wurden, werden erreicht. Das zu wissen, ist enorm wichtig.“

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