Dank für Freundschaft und Liebe zu den Menschen

Von: koe
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Regionaldekan Friedel Graaff(rechts) überreichte Pfarrer Klaus Jansen in der Ratheimer Pfarrkirche seine Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. „Viele Menschen sind gekommen, das tut gut.Viele Menschen waren in der Vergangenheit da, das tat auch gut. Es hat sich viel Schönes und Gutes vollzogen.“ Diese Feststellung traf Pfarrer Klaus Jansen, als er in einer Festmesse jetzt aus seinem Dienst als Pastor von Ratheim, Kleingladbach, Schaufenberg und als Leiter der GdG Hückelhoven verabschiedet wurde.

Die Ratheimer Pfarrkirche war nahezu überfüllt, denn viele Gläubige wollten von ihrem beliebten Pastor Abschied nehmen. Es gab Dankesworte für sein Engagement, seine Freundschaft und Liebe zu den Menschen. „Ab morgen hab ich keinen Termin mehr, kann pennen bis in die Puppen“, freute sich Pastor Jansen in seiner ihm eigenen, herzerfrischenden und fröhlichen Art.

Regionaldekan Friedel Graaff überreichte Klaus Jansen die Urkunde zu seiner Versetzung in den Ruhestand und verlas einen Brief des Bischofs mit dessen persönlichem Dank und Segen. Der Regionaldekan stellkte fest, Pfarrer Klaus Jansen habe Kraft und Glauben zum Wohle seiner Gemeinde über 30 Jahre eingesetzt. Hierfür gebühre ihm Dank.

Er habe sich um viele Menschen gesorgt und sei gut für die Menschen in seinem Wirkungskreis gewesen. Pfarrer Klaus Jansen habe seinen priesterlichen Dienst den Menschen geschenkt und einen Lebensraum gestaltet, den man genießen könne. „Gönnen wir dem Klaus den Tag der Verabschiedung und freuen wir uns darüber, dass er in Ratheim weiter präsent sein wird“, führte der Regionaldekan unter langanhaltendem Beifall der Gläubigen fort.

Von verschiedener Seite aus gab es Dankes- und Lobesworte für Pastor Klaus Jansen. Dem war das alles fast zuviel und er meinte scherzhaft: „Ich hab so langsam den Eindruck, dass ich in die Reihe der Martyrer aufgenommen werde. Dabei hab ich weiter Freude am Leben, an Borussia Mönchengladbach und vielem mehr. Den Hinweis auf seinen Lieblingsverein verziehen ihm sogar „Andersgläubige“, was der langanhaltende Abschiedsbeifall unterstrich. Hierbei zeigte sich der scheidende Pastor sogar gerührt.

Dankesworte fand er für die vielen Menschen,die ihn in 30 Jahren begleitet haben, für manches „gute und kritische Wort“, für die Stadt Hückelhoven, für die Ehrenamtlichen, für die Messdiener und für die evangelische Schwestergemeinde, mit der es stes ein selbstverständliches Miteinander und eine gute Zeit gegeben habe. Dankesworte gingen auch an die Hauptamtlichen. Die letzten Jahre seien manchmal schwierig gewesen, aber man sei durchgekommen.

„Ich war und bin gerne hier“, schloss Pfarrer Klaus Jansen seine Dankesrede, ehe er sich ins Gelände rund um die Kirche begab, wo noch tüchtig gefeiert wurde. Wie hatte der Regionaldekan so treffend gesagt: „Gönnen wir dem Klaus diesen Tag.“

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