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Daniel Stolz beweist sich als Rurrocker mit Niveau

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Daniel Stolz war „Stargast“ beim Konzert im Inclusio.

Erkelenz. Ein besonderes Konzert erlebten die Besucher im Inclusio. Denn mit Daniel Stolz am Mikro präsentierte Beate Theißen in ihrer Reihe „Inclusio meets Music“ einen Sänger, der in Musikkreisen kein Unbekannter ist.

Seine Karriere begonnen hatte der heute 30-jährige im Musikprojekt „Rurrocker“, das Theißen für die Lebenshilfe organisiert hatte und mit dem die Musiker mit und ohne Behinderung bis nach Russland zu Konzerten eingeladen wurden. Dann sang er im Gospelchor „Rejoysing“ und mischt natürlich auch in der Lebenshilfe-Band „Workshop“ mit. Im Inclusio stand der Sänger zusammen mit Norbert Winzen von den „Beets´nBerries“ auf der Bühne. Die beiden kennen sich durch gemeinsame Konzerte mit dem Gospelchor.

Unter einer Bedingung

Winzen sagte sofort zu, als Beate Theißen wegen eines Konzertes ansprach. Unter eine Bedingung zu: „Wenn, dann nur mit Daniel.“ Daniel singt am liebsten und am besten in deutscher Sprache. Die Texte lernt er dabei, indem er sich die Lieder ein paarmal anhört. „Dann sitzen die Texte“, betont Winzen, der über das Talent des Sängers immer wieder erstaunt ist. „Wenn er ein Lied im Radio gehört hat, kann er es auch schon bald nachsingen“, beschreibt er Daniels Fähigkeiten. „Ich habe schon mit vielen Musikern gearbeitet, aber Daniel ist ein besonderer Fall.“

Das Konzert im Inclusio bot deutsche Musik, die man kennt. Von „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller und „Junimond“ von Rio Reiser bis hin zu Stücken des Duos „Ich und ich“ reichte das Repertoire. Unterstützt wurden Stolz und Winzen von den beiden Beets-Musikern Ralf Hintzen am Klavier und Bernd Birkmann am Schlagzeug. Zwischen den Liedern nahmen sich die Musiker gegenseitig auf den Arm und trieben ihre Scherze. „Foppen gehört dazu“, lautet das Motto des Gitarristen.

Sparringspartner gefunden

In Daniel Stolz hatte er einen Sparringspartner gefunden, der ihm durchaus ebenbürtig war und auch schlagfertig zu kontern wusste. Das Publikum kam auf jeden Fall auf seine Kosten und forderte am Ende des Konzerts natürlich nach einer Zugabe. Spätestens im Januar 2015 soll es das nächste Konzert der beiden im Inclusio geben. Bis dahin werden aber weiter einmal im Monat die Konzerte im gemütlichen kleinen Rahmen stattfinden.

Dabei wird Wert darauf gelegt, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen musizieren und singen. Die Konzerte im Inclusio finden jeden zweiten Freitag im Monat im Inclusio statt. Der Eintritt ist frei.

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