Erkelenz - Cusanus-Gymnasium: Literaturkurs führt „East Side Story“ auf

Cusanus-Gymnasium: Literaturkurs führt „East Side Story“ auf

Von: mb
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Oberstufenschüler auf der Bühne: Beim Musical „East Side Story“ überzeugen Sänger, Tänzer und Musiker des Cusanus-Gymnasiums auf voller Linie. Ihre Begeisterung schwappt auf das Publikum über. Foto: Monika Baltes

Erkelenz. Volles Haus. Voller Erfolg. „Beide Vorstellungen sind ausverkauft“, freute sich Texter und Regisseur Jörg Diepenthal – auch die Akteure auf der Bühne blickten zufrieden auf die dicht besetzten Reihen in der Aula des Cusanus-Gymnasiums.

Mehr als 600 Zuschauer hatten ihren Spaß bei den beiden Aufführungen der „East Side Story“ des Literaturkurses „Musical“ der Oberstufe des Gymnasiums. Und sie bedachten die Sänger und Schauspieler mit allen gebräuchlichen Beifallsbekundungen: spontanem Szenenapplaus, anerkennenden Pfiffe, tosendem Beifall.

Die Fakten: ein eigens für diese Gruppe von Jörg Diepenthal (Text) und Thorsten Odenthal (Musik) geschriebenes Musical. Eineinhalb Jahre harte Probenarbeit. Eine Band – Pascal Schmidt, Maximilian Pötter, Shanice Bennett, Janis Schmitt fanden sich eigens für das Projekt zusammenfand. Die Handlung mitten aus dem Leben der Jugendlichen. Mitreißende Songs und witzige Texte. Das alles wurde ins rechte Licht gerückt: ins Rampenlicht.

Die Begeisterung aller am Musical beteiligten Akteure schwappte mühelos in die Zuschauerreihen über. Das einfallsreich gestaltete Bühnenbild wurde von perfekter Lichttechnik unterstützt, die Nebelmaschinen produzierten ordentlich Dampf.

Amüsant war die Idee, das Geschehen auf der Bühne von drei „alten Damen“ (Alina Woitzik, Anne Bialas, Jana Mooren) aus der Loge kommentieren zu lassen – wie einst Waldorf und Statler in der Muppett Show. Zu kommentieren gab es genug, denn auf der Bühne war eine Menge los. Auseinandersetzungen zwischen den „Suns“, Schülerinnen einer Gesamtschule (Chiara Post, Natascha-Shisei Hemmerich, Maike Bensing, Laura Feiter, Theresa Vossdellen) und den „Steinerinnen“, Schülerinnen des Elite-Internats Burg Stein (Nina Böbel, Fee Heuser, Hanna Starck, Ira Floryszak) sind an der Tagesordnung. Als sich die neue „Steinerin“ Anna (Kerstin Wucharz) und der Gesamtschüler Toby (Marius Wientgen) ineinander verlieben, wird genau das für das Paar zum Problem. Denn auch das „Suns“-Mitglied Melli hat ein Auge auf Toby geworfen.

Rund um diese Handlung fanden jugendrelevante Themen ihren Platz: der Umgang mit neuen Kommunikationsmedien, die Schranken in Köpfen, die Bedeutung von Bildung aber auch die Liebe ohne Grenzen und die Gelassenheit. Denn auf der Bühne tummelten sich auch die „Entspannten“ (Maurice Abzug, Richard Müller).

Um sprachliche Authentizität bemüht, wurde der Text von zwei Hauptdarstellerinnen jugendsprachlich aktualisiert. „Da sieht man, wie schnell Jugendsprache sich ändert“, erläuterte Diepenthal. „Hasenhirn“ zum Beispiel sei zu Beginn der Proben durchaus gängig gewesen, „geht heute aber gar nicht mehr.“

Musik, Schauspiel und Tanz brachten die Jugendlichen in 15 live gesungenen und begleiteten Songs überzeugend auf die Bühne. Im Schlusslied wurde noch einmal gefeiert: „Wir lieben unsere Jugend, egal wie stressig sie ist!“, stellte das Ensemble im letzten Lied fest. Ein gelungener Schlusspunkt der Aufführung.

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