„Crazy Race“: Bobbycar-Rennen mit Spaßfaktor

Von: kath
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Die Pontorsonallee in Wassenberg wurde vom Jugendzentrum Wassenberg und der St.-Donatus-Bruderschaft Myhl zur Rennstrecke umfunktioniert. In der Altersklasse sechs bis zehn Jahre machte Nick (r.) den ersten Platz vor Kathalina (Mitte) und Max (l.). Foto: Katharina Hensel

Wassenberg. Wetten, wer der Schnellste wird, Spekulationen, welches Bobbycar das Beste ist, und ein Jubelruf nach dem anderen waren auf der Pontorsonallee zu hören. Denn das Jugendzentrum Wassenberg hatte wieder zum „Crazy Race“, dem Bobbycar-Rennen, eingeladen. 34 Teilnehmer stürzten sich den Abhang hinunter und bewiesen dabei jede Menge Mut.

„Es hat ganz viel Spaß gemacht und es war ganz schön schnell“, fasste Kathalina Parker, acht Jahre, aus Wassenberg ihre Erfahrungen mit der steilen Rennstrecke zusammen.

Ankommen, egal wie

Ziemlich weit vorne war sie auch mit ihrer Bestzeit von 19,2 Sekunden und belegte bei den drei zusammengezählten Läufen der Sechs- bis Zehnjährigen den zweiten Platz hinter Nick Bender und vor Max Bender.

Aber diese Rennerfahrungen machten nicht nur den Kindern Spaß. Auch in der Altersklasse von 17 bis 85 Jahren gab es einige grinsende Gesichter nach dem Adrenalinkick am Zieleingang. Dort anzukommen, schien dabei manchmal gar nicht so leicht zu sein. Auf dem Bobbycar, oder auch daneben, nur noch mit zwei Rädern, mit Überschlag oder auch mit Achsenbruch – doch im Ziel ist im Ziel. Dank der vorgeschriebenen Protektoren ist außer einem Loch in der Jeans am Hinterteil nichts passiert, denn der Spaß stand im Vordergrund.

Wer sich die 250-Meter-Piste nicht hinunter traute, wurde mit Gegrilltem, einer Cafeteria und türkischen Spezialitäten des Jugendzentrums und der „Ditib-Jugendgruppe Wassenberg“ verköstigt. Als weitere Highlights gab es kostenlosen T-Shirt-Druck von „Signs and Styles“ und die Hüpfburg für die Kinder.

Die Rennleitung übernahm die St.-Donatus-Bruderschaft Myhl, die das Jugendzentrum noch an vielen weiteren Stellen unterstütze. Nachdem die unterschiedlichen Fahrstile und Fahrhaltungen unter die Lupe genommen wurden, trumpften die Organisatoren noch mit einer abenteuerlichen Neuheit auf: einem Bierkisten-Rennen. Das noch eher unbekannte Spektakel, bei dem auch für umgebaute, fahrbare Bierkisten die Pontorsonallee zur Rennstrecke wurde, soll ab dem nächsten Jahr die Tradition des „Crazy Race“ erweitern und wie das Bobbycar-Rennen jede Menge Spaß bereiten.

Der aufregende Renntag endete mit der After-Race-Party im Jugendzentrum, bei der die Bands A Guy named Z und In Dying Times den perfekten Abschluss bildeten.

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