Erkelenz - Christkönig Erkelenz: Neugründung auch als Chance begreifen

Christkönig Erkelenz: Neugründung auch als Chance begreifen

Von: koe
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Feierlich: Zum Fusionsgottesdienst zogen die Vertreter verschiedener Gruppierungen in die Pfarrkirche St. Lambertus in Erkelenz ein. Foto: Koenigs
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Zum Fusionsgottesdienst marschierten die Vertreter verschiedener Gruppierungen in die Pfarrkirche von Erkelenz ein. Foto: Koenigs

Erkelenz. Jetzt ist es amtlich: Erkelenz hat nur noch eine Pfarrei – Christkönig Erkelenz. Die Kirchenbücher von Sankt Lambertus und Sankt Maria und Elisabeth sind geschlossen und neue Bücher sind aufgeschlagen. Hierin wird in Zukunft die Gemeindegeschichte geschrieben.

Zahlreiche Gläubige

Am Sonntag fand in der Pfarrkirche Sankt Lambertus für die Filial-und Kapellengemeinden der neuen Pfarrei Christkönig ein feierlicher Fusionsgottesdienst statt, zu dem alle Gemeindemitglieder eingeladen waren. Viele Gläubige wohnten dem Fusionsgottesdienst bei, unter ihnen Messdiener, Chöre, Vereine, Gremien und das Pastoralteam. Es gab in der großen, neuen Pfarrgemeinde die Eucharistiefeier am Morgen in St. Lambertus und am Abend in Granterath.

26.000 Katholiken

Für die etwa 16.000 Katholiken von Sankt Lambertus und die 10.000 Katholiken aus Sankt Maria und Elisabeth war der Fusionsgottesdienst ein zweifellos kirchengeschichtliches Ereignis. So sah es auch Regionaldekan Christoph Maria Graf, der im Gottesdienst die Gründungsurkunde der neuen Pfarrei Christkönig verlas. Er ging auf die Befürchtungen mancher Katholiken ein, die Neugründung könne zum Abbruch des kirchlichen Lebens führen.

Der Regionaldekan betonte auch, unruhige Zeiten müssten nicht unbedingt schlechte Zeiten sein. Geduld und Gelassenheit seien gefordert. Er rief den Gläubigen zu: „Waget den Aufbruch im Vertrauen auf die Verheißung Gottes.“ Im Verlauf des Fusionsgottesdienstes erhielt Pfarrer Werner Rombach von Sankt Lambertus Erkelenz die Ernennungsurkunde als Leiter der neuen Pfarrei Christkönig.

Gedankenaustausch

Pfarrer Rombach dankte im Verlauf des Festgottesdienstes allen an der Fusion beteiligten Verantwortlichen und erbat Gottes Begleitung und Segen für die Zukunft. Die Vertreter des Pastoralteams, viele Seelsorgevertreter, von denen sich einige bereits im Ruhestand befinden, und die Vertreter anderer Gruppierungen wohnten dem Fusionsgottesdienst ebenfalls bei. Nach dem Gottesdienst verblieben die Gläubigen mit den Verantwortlichen in gemütlicher Runde zum Gedankenaustausch in der neuen Pfarrkirche der Pfarrei Christkönig in Erkelenz.

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