Christine Westermann und Götz Alsmann freuen sich „wie Bolle“

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Drei Preisträger der Goldenen Schlemmer-Ente bei „Zimmer frei!“ vereint: Christine Westermann und Götz Alsmann, die in der kommenden Woche in Wassenberg geehrt werden, mit Tim Mälzer (Bildmitte), der die Auszeichnung im Jahr 2005 in Empfang nehmen durfte. Foto: Stock / Galuschka

Wassenberg. Bald ist es so weit: Bei der Eröffnung des 21. Schlemmer-Marktes auf dem Wassenberger Roßtorplatz wird am Donnerstag, 8. August, um 19.30 Uhr wieder die Goldene Schlemmer-Ente verliehen.

Dieser Ehrenpreis von der Aktionsgemeinschaft Schlemmer-Markt Rhein-Maas und unserer Zeitung geht in diesem Jahr – wie bereits im April bekannt gegeben – an Christine Westermann und Prof. Dr. Götz Alsmann, die Moderatoren der WDR-Fernsehsendung „Zimmer frei!“. Die Laudatio wird Landrat Stephan Pusch halten.

Hans Brender, Sprecher der Aktionsgemeinschaft, und Regionalredakteur Dieter Schuhmachers hatten zur Auswahl der Preisträger erklärt: „Der Tatsache, dass ein geschmackvolles Essen in angenehmer Gesellschaft ein integraler Bestandteil des lustvollen Lebens ist, tragen Christine Westermann und Götz Alsmann in ihrer populären Sendung auf besonders angenehme und angemessene Art und Weise Rechnung.“

So beginne bei „Zimmer frei!“ bekanntlich die „Aufnahmeprüfung“ für jede neue Kandidatin beziehungsweise jeden neuen Kandidaten ihrer Wohngemeinschaft – oder besser gesagt: das herzliche Willkommen für ihren Gast – mit dessen Lieblingsgericht. Und dabei zeige sich immer wieder: „Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme, sondern Essen ermöglicht vor allem auch unterhaltsame wie informative Konversation. Essen hält Leib und Seele und eine WG zusammen!“

Vor der kulinarischen Großveranstaltung, die vom 8. bis 11. August wieder Tausende Genießer nach Wassenberg locken dürfte, beantworteten Christine Westermann und Götz Alsmann, die seit 1996 diese Kultsendung moderieren und dafür im Jahr 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet worden waren, Fragen rund um Markt und Ente, Kochen und Essen – und WG, natürlich.

 

Freuen Sie sich auf Wassenberg, den Schlemmer-Markt Rhein-Maas und die Verleihung der Goldenen Schlemmer-Ente an Sie?

Westermann: Sehr! Es ist mir Ehre und Vergnügen zugleich.

Alsmann: Wie Bolle!

 

Wassenberg - im westlichsten Kreis Deutschlands gelegen - gehört zur Freizeit-Region Heinsberg, die vor allem Radtouristen anlockt. Sie waren bei Auftritten ja bereits in der Region zu Gast. Ist der Kreis Heinsberg für Sie ansonsten eher ein noch unbeschriebenes Blatt?

Westermann: Ein komplett weißes Blatt.

Alsmann: Muss ich leider zugeben – aber das wird sich ja jetzt ändern.

 

In der Ehrenliste der Schlemmer-Enten-Preisträger ist ja auch der eine oder andere Gast aus Ihrer Sendung zu entdecken, aber auch weitere klangvolle Namen haben sich da verewigt. In wessen Fußstapfen treten Sie in Wassenberg besonders gerne?

Westermann: Erstens möchte ich es mir mit keinem verderben. Und zweitens hinterlasse ich lieber eigene Spuren.

Alsmann: So eines schönen Preises möchte ich mich würdig erweisen und versuche, eigene Stapfen zu setzen.

 

Was macht für Sie ein genussvolles Essen aus?

Alsmann: Keine störende Musik.

Westermann: Die Menschen, die mit am Tisch sitzen.

 

Wie ist es eigentlich um Ihre eigenen Kochkünste bestellt?

Alsmann: Zum Verdauen reicht‘s!

Westermann: Gut. Ich koche manchmal nach Rezept, am besten aber geht gut bürgerlich.

 

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsgericht?

Alsmann: Tafelspitz – so wie meine Mutter ihn machte.

Westermann: Wechselt. Aktuell gerade Schweizer Wurstsalat mit Bratkartoffeln. Und bis in alle Ewigkeit: Milchreis mit Zucker und Zimt.

 

Ohne Namen nennen zu müssen: Welches Lieblingsgericht Ihrer Gäste hat Sie am meisten begeistert und welches am stärksten abgeschreckt?

Westermann: Begeistert: Schnittchen – Leberwurst, Salami, Schinken, Fleischsalat, Mett, mit Gürkchen und Ei garniert – Wunsch von Matthias Reim. Abgeschreckt: Extrem scharfe indische Vorspeisen – Wunsch von Jürgen von der Lippe.

Alsmann: Stets begeistert bin ich, wenn sich unsere Gäste Christines Königsberger Klopse wünschen, Am schlimmsten fand ich Wilfried Schmicklers „Sauerloch“.

 

Wenn Sie Ihre ganz persönliche Lieblings-WG zusammenstellen könnten: Mit welchen Prominenten würden Sie gerne zusammenziehen – und warum gerade mit diesen?

Westermann: Bitte keine WG-Experimente mehr, die habe ich schon 40 Jahre hinter mir.

Alsmann: Glauben Sie mir – ich bin vollkommen WG-ungeeignet.

 

Was zeichnet Ihren „Zimmer frei!“-Partner Götz Alsmann besonders aus? Und hat er vielleicht auch eine „Marotte“, die in einer WG schon mal nerven könnte?

Westermann: Götzimausi ist die Liebenswürdigkeit in Person, er ist mir ein guter Freund. Und Marotten fallen mir nun wirklich keine ein. Er lässt mich zum Beispiel immer ausreden ...

 

Und wie sieht es bei Christine Westermann aus?

Alsmann: Marotte? Christine? Nitschewo!

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