Christdemokraten: Jugendarbeit der Vereine weiter fördern

Von: hewi
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Wegberg. Die CDU-Fraktion hat einen Antrag eingebracht, der die Richtlinien der Vereinsförderung für das kommende Jahr neu gestalten und ergänzen soll.

Angesichts der derzeitigen Kritik an den Richtlinien zur Vereinsförderung erachten die Christdemokraten die bislang festgelegten Kriterien für geeignet, da „mit diesen Richtlinien ein transparentes, offenes und unabhängig der finanziellen Rahmendaten eines städtischen Haushalts stabiles Verteilungssystem geschaffen worden“ sei, begründen sie.

Allerdings hatte die CDU in den ersten Entwicklungsschritten zu dieser Förderrichtlinie bereits erklärt, es werde „Stellschrauben“ geben, die nachjustiert werden müssten.

Zum Beispiel die Jugendarbeit. Diese werde von allen Akteuren als Förderschwerpunkt anerkannt. Parameter für die Verteilung freiwilliger Leistungen einer Kommune für Vereine könne aber nicht bei Jugendlichen an den Stadtgrenzen halt machen. Die soziale Bedeutung der Einbindung von Jugendlichen in organisierte und betreute Vereinsaktivitäten könne keine Frage der Herkunft sein.

Der CDU-Antrag sieht vor, dass alle Jugendlichen, unabhängig ihres Wohnortes in der Region, die in einem Wegberger Verein tätig sind, gefördert werden. Im Zusammenhang mit der Festsetzung der Hallenbenutzungsgebühren war Kritik daran geübt worden, dass diese Energiebeiträge eine zusätzliche Einnahmequelle der Stadt sein sollten. Dem widerspricht die CDU. Diese Energiekostenbeiträge sollten vielmehr einen Anreiz bieten, dass eine effiziente Auslastung von Hallenkapazitäten geplant werde.

Daher beantragt die CDU, dass für den Fall von Mehreinnahmen durch die Erhebung der Hallenbenutzungsgebühren diese Mehreinnahmen zweckgebunden für Sanierungsmaßnahmen in den genutzten Hallen einzusetzen seien. Die Verwaltung soll jährlich das Ergebnis der Berechnung der Politik vorzulegen und einen Verwendungsvorschlag der Politik zur Entscheidung vorzulegen.

Darüber hinaus beantragt die CDU, eine öffentliche Einrichtung in Wegberg nach dem verstorbenen Ehrenbürgermeister Fritz Jakobs zu benennen. Er habe in seiner aktiven politischen Zeit die Entwicklung der Stadt vorangetrieben und maßgeblich geprägt, heißt es in dem entsprechenden Antrag. In Würdigung seiner Verdienste solle ihm ein „bleibender Platz“ eingeräumt werden. Daher werde beantragt, ihn bei einer künftigen Namensvergabe für eine städtische Einrichtung zu berücksichtigen.

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