Christdemokraten im Selfkant stellen Weichen für Kommunalwahl

Von: agsb
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Der CDU-Gemeindeverband Selfkant um Vorsitzenden Martin Busch (8.v.l.) sowie Bürgermeister Herbert Corsten (l.) sieht sich im Kreise der Ehrengäste mit Bernd Krückel MdL und Wilfried Oellers MdB für die Kommunalwahl gut aufgestellt. Foto: agsb

Selfkant-Havert. Die Christdemokraten aus dem Selfkant haben die Weichen für die Kommunalwahl 2014 gestellt. In den einzelnen Ortsgruppen wurden die Kandidaten bereits gewählt, nun wurde die CDU-Mannschaft geschlossen vorgestellt und dem Gemeindeverband präsentiert.

Martin Busch, Vorsitzender des Gemeindeverbandes Selfkant, begrüßte im Schützenheim viele Parteifreunde, ferner Landrat Stephan Pusch, Bürgermeister Herbert Corsten sowie Landtagsageordneten Bernd Krückel und Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Benennung der Direktkandidaten für die Kommunalwahl. An der Spitze der Direktkandidaten für den Gemeinderat steht Heinz Josef Dahlmanns aus Havert-Stein. Neben Dahlmanns gehören Frank Köhnen (Schalbruch), Martin Busch (Isenbruch), Hans-Josef Kaumanns (Hillensberg), Ruth Deckers (Höngen), Rolf Cleven (Saeffelen 1), Werner Joerißen (Saeffelen II), Hans-Peter Cleven (Süsterseel 1), Heinz Stassen (Süsterseel II), Norbert Jakobs (Tüddern-Millen), Jörg Borgans (Tüddern II), Heinz Hubert Ruers (Tüddern III) und Hans Dreissen (Wehr) zu den Aspiranten.

Bei der Wahl zum Direktkandidaten für den Kreistag gab es ein einstimmiges Votum für Norbert Reyans, als persönlicher Stellvertreter erhielt hier die junge Anna Stelten die Zustimmung. Mit Norbert Reyans, Anna Stelten, Martin Busch, Herbert Corsten, Ruth Deckers, Heinz-Hubert Ruers, Werner Joerißen, Herbert Jetten und Jens Hamacher wurden die Vertreter für die Kreisvertreterversammlung gewählt.

In seiner Rede nahm Bürgermeister Herbert Corsten Stellung zu seiner Entscheidung, nicht vom Amt zurückzutreten. Corsten beleuchtete ebenfalls den Tourismus im Westzipfel, er sah in dem Projekt „Westlichster Punkt Deutschlands“ auch ein Projekt für den Kreis Heinsberg.

Der Bürgermeister ging auch auf das Gewerbegebiet in Wehr ein, in dem das dörfliche Handwerk gefördert werden soll. Ihm schwebt auch in anderen Ortschaften wie etwa in Saeffelen ein weiteres Gewerbegebiet vor. „Wir sind verpflichtet, Arbeitsplätze im Selfkant zu sichern“, so Herbert Corsten. Der Bürgermeister bedauerte, dass seine beiden Kollegen aus dem Zweckverband „Der Selfkant“, Bernhard Tholen (Gangelt) und Heinz-Josef Schrammen (Waldfeucht), nicht für eine weitere Bewerbung in Sachen Leaderprojekt zu begeistern waren. Landrat Stephan Pusch richtete auch den Blick auf die Kommunalwahl. „Es wird nicht einfach, aber gemeinsam sind wir stark, und da gehört der Landrat mit ins Boot“, so Pusch, er sah hier auch einen wesentlichen Grund dafür, die Landratswahl auf 2014 vorzuziehen. „Ich habe Respekt vor der Entscheidung von Herbert Corsten, bis 2015 weiterzumachen“, so Pusch weiter. Der Landrat blickte auf die Kreisumlage und meinte, dass es hier seit drei Jahren eine Stabilität gebe.

Klare Aussagen gab es vom Landrat in Sachen „Inklusion“. „Es ist ein einziges Trauerspiel. Die aufnehmenden Schulen sind gar nicht darauf eingestellt. Es fehlen klare Signale“, so Pusch. Norbert Reyans, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, kritisierte den Soli-Pakt; es sei schon merkwürdig, dass die rot-grüne Landesregierung die Bürgermeister im roten Ruhrpott für ihre Fahrlässigkeit in Sachen Haushaltführung unterstütze und Gemeinden, die vorbildlich arbeiten, dafür bestraft würden. „Wir arbeiten doch für die nächste Generation“, erklärte Reyans, der damit auch auf den Kreis Heinsberg blickte, der seit 2008 keine Schulden mehr gemacht habe und eine vorbildliche Finanzplanung vorweisen könne. Wilfried Oellers gab einen kleinen Einblick in die Bundespolitik.

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