Heinsberg-Aphoven - Chorgemeinschaft singt für ein neues Kirchendach

Chorgemeinschaft singt für ein neues Kirchendach

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:
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„Weihnachten ist immer dann, wenn verziehen wird“: Der Kirchenchor St. Cäcilia und der Männergesangsverein Braunsrath beim Konzert in der Herz-Jesu-Kirche. Foto: Johannes Bindels

Heinsberg-Aphoven. Es ist schon eine kleine Tradition, das Benefizkonzert der Chorgemeinschaft Kirchenchor St. Cäcilia Aphoven und des Männergesangsvereins Braunsrath in der Herz-Jesu-Kirche in Aphoven unter Leitung von Jos Vanhommering. Auch in diesem Jahr kamen die Spendeneinnahmen im vollen Umfang der Finanzierung des neugedeckten Kirchendachs zugute.

Als Gastmusiker nahmen die Sopranistin Birgit Cleef und Heinz-Gerd Sentis (Querflöte) teil. Chorgemeinschaftsmitglied Arnold Schmitz (Bass) ergänzte als Dritter im Bunde die Solisten-Beiträge. Die Kirchendachsanierung der Herz-Jesu-Kirche in Aphoven ist handwerklich abgeschlossen. Allerdings ist der Topf des Eigenanteils der Kirchengemeinde noch nicht ganz gefüllt. Eine symbolische Füllstandsanzeige zeigte, dass noch rund 10.000 Euro aufgebracht werden müssen, damit der Eigenanteil von 24.000 Euro gedeckt ist. „Unsere kleine Gemeinde hat schon eine Menge gestemmt“, betonte Maria Houben, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes.

„Wann ist Weihnachten?“

Für die Unterstützung durch das erneute Benefizkonzert der Chorgemeinschaft sei man zutiefst dankbar. Johannes Schobben, Kassierer des Kirchenbauvereins und Chormitglied, verwies in seinen einführenden Worten auf den eigentlichen Sinn der Adventszeit, dem sich das Konzertprogramm gewidmet habe. Propst Markus Bruns legte denn auch mit seinen Textbeiträgen das Augenmerk auf die christlichen Werte der vorweihnachtlichen Matinee. „Wann ist Weihnachten?“, lautete seine Frage, die er der Gemeinde stellte und mit den Antworten eines unbekannten, brasilianischen Autors verband: „Immer dann, wenn verziehen wird, wenn Menschen sich helfen, wenn ehrlich gelebt wird und wenn Liebe, Friede, Gerechtigkeit, Hoffnung und Freude gegeben wird“. Mit ihrem ersten Beitrag „Gib uns, Herr, den Frieden“ begann der Chor sein umfangreiches Programm. Beim „Panis Angelicus (Engelsbrot)“ brachten Birgit Cleef und Arnold Schmitz im Duett die beiden Strophen in der Fassung von César Franck. Ihr gutes Zusammenspiel präsentierten beide auch nochmals im Beitrag des „Ave Maria“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit seinem klaren Spiel auf der Querflöte bereicherte Heinz-Gerd Sentis mit seinen Solobeiträgen „Siciliano“ und beim „Ave Maria“ das Konzert, begleitet von Jos Vanhommering am E-Piano.

Großes Repertoire

Bei „Sehet welche Liebe“ demonstrierten Birgit Cleef mit ihrer hellen Sopranstimme und Heinz-Gerd Sentis auf der Querflöte ein gelungenes Zusammenspiel. Die raumfüllende Stimme von Arnold Schmitz kam sowohl bei seinem Solobeitrag von „Selig sind, die Verfolgungen leiden“ wie auch bei seinem Solopart mit dem Chor beim Stück „The Holy City“ zum Tragen. Bei insgesamt 18 Musikbeiträgen belegte die Chorgemeinschaft eine große Bandbreite ihres Repertoires, von der „Motette“ von Hans Georg Nägeli über „You raise me up“ von dem Norweger Rolf Løvland bis zur „Heilige Nacht“ von Johann Fr. Reichardt. Beim gemeinsamen Abschluss sangen Chor und Gastmusiker mit dem Publikum „O du fröhliche…“. Bevor Maria Houben den Musikern und Chormitgliedern, den Spendern und den Helfern für ihr Engagement dankte, sprach sie ihre Einladung für alle Anwesenden zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen aus. Eine gute Gelegenheit, den Spendentopf weiter zu füllen.


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