Celina singt sich in den Bundeswettbewerb

Von: Anna Petra Thomas
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Die vier beim Landeswettbewerb erfolgreichen Musikerinnen Hannah Heinrichs, Lena Jansen, Marie Randerath und Celina dos Santos (von rechts) zusammen mit Frank Ollertz, Tamara Peters und Jugendmusikschul-Leiter Theo Krings (von links). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Gleich vier junge Musikerinnen aus der Heinsberger Jugendmusikschule gehörten zu den rund 1200 Teilnehmern, die es in diesem Jahr nach Bonn in den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ geschafft hatten. Und keine von ihnen kehrte mit weniger als 20 von 25 möglichen Punkten und damit einem zweiten oder gar ersten Preis wieder nach Hause zurück!

In der Kategorie Gesang (Pop) sicherte sich Celina dos Santos (15) aus Dremmen in ihrer Altersklasse IV sogar 23 Punkte und damit einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, der über Pfingsten in Fürth und Erlangen durchgeführt wird. Marie Randerath (14) aus Hülhoven erhielt hier mit 22 Punkten einen zweiten Preis. In der Altersklasse V bekam Lena Jansen (17) aus Unterbruch einen zweiten Preis. In der Kategorie Cello nahm Hannah Heinrichs (16) aus Heinsberg als erste Cellistin der Jugendmusikschule teil. Und auch sie brachte einen zweiten Preis mit nach Heinsberg zurück.

Hohes Niveau

„Inzwischen hat das hohe Niveau unserer Popsängerinnen und -sänger ja schon fast Tradition“, freut sich Jugendmusikschul-Leiter Theo Krings über den Erfolg. „Darüber gerät man fast in Gefahr, dies als selbstverständlich anzusehen. Man muss sich aber immer vor Augen führen, wie ungewöhnlich es alleine schon ist, dass es wieder drei Heinsbergerinnen überhaupt bis in den Landeswettbewerb geschafft hatten.“

Dass alle drei dann auch noch so großartig abschneiden würden, habe man kaum hoffen und schon gar nicht erwarten können, fügt er hinzu.

Ausgebildet werden die drei in der Gesangsklasse von Guido Janssen. „Besonders schön ist, dass sich bei uns in die Ausbildung gerade bei den Sängern auch Ehemalige aktiv mit einbringen“, so Krings. In der Kategorie Musical habe Anja Backus das schon mehrfach sehr erfolgreich getan. Diesmal sei es Tamara Peters gewesen, die eine wichtige Rolle in der Betreuung und Wettbewerbsvorbereitung übernommen habe. Sie habe die Teilnehmer nicht nur schon vor dem Regionalwettbewerb zusätzlich „gecoacht“, sondern auch den erkrankten Gesangslehrer Guido Janssen vertreten.

Projekt Amadeus

In der Kategorie Popgesang mussten die Teilnehmerinnen nicht nur Stücke unterschiedlicher Stilrichtungen, sondern auch eine Eigenkomposition vortragen. Wesentlichen Anteil an deren Erfolg hatte daher auch Frank Ollertz, der die drei Heinsberger Sängerinnen am Klavier begleitete. Zudem wurden sie in der Vorbereitung auf den Landeswettbewerb in einem Meisterkurs von der renommierten Gesangspädagogin Susanne John unterstützt.

„Möglich wurde das über das Projekt Amadeus, das wir mit Unterstützung des Rotary Clubs zur Förderung besonderer Begabungen aufgelegt haben“, erklärt Krings.

Die Amadeus-Förderung habe aber auch ihren Anteil am Erfolg von Cellistin Hannah Heinrichs. Ihr zweiter Preis im Landeswettbewerb sei umso bemerkenswerter, wenn man wisse, dass sie erst über die gemeinsam mit dem Kreisgymnasium durchgeführte Streicherklasse zum Cello gefunden und damit erst vergleichsweise spät mit ihrem Instrument begonnen habe, so der Leiter der Musikschule anerkennend.

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