Selfkant - CDU schmettert Antrag ab: Beihilfen für Vereine bleiben

CDU schmettert Antrag ab: Beihilfen für Vereine bleiben

Von: dawin
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Selfkant. Um Geld im klammen Gemeindesäckel zu sparen, beantragte die Opposition aus SPD, Pro Selfkant, FDP und Bündnisgrünen im Selfkänter Rat, die freiwillige Gewährung von Beihilfen an Vereine solange zu beschränken, wie der Haushalt der Kommune eine negative Bilanz ausweise.

Mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion wurde dieser Vorschlag jedoch abgelehnt. Der Antrag der Opposition ging der CDU, die das Vereinsleben als ein wesentliches Elixier im Dorfleben wertet, zu weit. Konkret hätte der Antrag bedeutet, dass Sonderfonds und komplette Sonderregelungen – wie Bezuschussung von Gemeindepokalturnieren, Betreuung älterer Mitbürger, Mäharbeiten der Rasensportplätze und Baufonds – entfallen. Lediglich die Jugendförderung – wie Erholungsmaßnahmen, Jugendarbeit der Vereine und Zuschuss für Jugendgruppen – sollte nach Vorstellung der Opposition weiter erfolgen.

Willi Peters, SPD, bedauerte, dass man bei dem interfraktionellen Spargespräch, das vor einigen Wochen stattfand, aus Sicht der Opposition nicht wirklich zu einer befriedigenden Lösung gekommen sei. „Wir werden nichts einsparen können, ohne jemand weh zu tun. Das ist leider mal so.“ Der Antrag solle als Anstoß gedacht sein, alles nochmal zu diskutieren.

Bürgermeister Herbert Corsten meinte: „Da fehlt mir das Verständnis, wenn man wie mit der Axt im Wald an die Sache rangeht.“

Josef Werny, SPD, warnte, dass mit immer mehr Schulden „der übernächsten Generation in die Tasche gegriffen“ werde.

Heinz Stassen, CDU, wehrte sich gegen den Vorwurf: „Wir gehen keinesfalls unverantwortlich mit dem Geld um. Wir müssen sparen, aber aufpassen, wo wir sparen.“ Vereinsleben und Jugendförderung seien nun mal im Selfkänter Gemeindeleben wichtige Säulen.

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