Caritas bündelt Kräfte unter einem Dach

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Freude über den ersten Spatenstich: Vertreter von Caritasverband, Kirchengemeinde und Lambertus gGmbH haben gemeinsam die erste Erde für den Bau des neuen Gebäudes bei St. Lambertus bewegt.

Hückelhoven. Das Bauschild auf dem Grundstück der Kirchengemeinde St. Lambertus verkündet Großes. Zwischen der Senioreneinrichtung und den angeschlossenen Seniorenwohnungen an der Dinstühlerstraße in Hückelhoven soll ein Gebäude mit Caritas-Diensten, Singlewohnungen und einer Tagespflege unter der Bezeichnung Haus der Caritas entstehen.

Bauherr ist der Caritasverband für die Region Heinsberg. Der erste Spatenstich erfolgte nun im Beisein von Vertretern des Caritasverbandes mit Geschäftsführer Gottfried Küppers, Verwaltungsleiter Claus Vaehsen, dem 1. Vorsitzenden Pfarrer Winfried Müller und seiner Stellvertreterin Monika Karim, Lambertus gGmbH mit Geschäftsführer Marcel Ballas und der Kirchengemeinde, darunter Architekt Wolfgang Emondts vom Kirchenvorstand, Diakon Manfred Kappertz und Pater Anton Steinberger.

Gottfried Küppers erklärte, dass man sich schon länger mit der Idee beschäftigt habe, die Caritas-Einrichtungen in Hückelhoven, die bisher an vier verschiedenen Stellen dezentral betrieben werden, unter einem Dach zu bündeln, um kürzere Wege zu haben und Synergieeffekte nutzen zu können. Mit der Neugründung der Caritas-Pflegestation Hückelhoven vor zwei Jahren sei der Gedanke konkreter geworden. Im Gespräch mit Architekt Wolfgang Emondts sei dann die Idee aufgekommen, unter dem Dach der Caritas auch eine Tagespflege einzurichten und somit die Lambertus gGmbH mit ins Boot zu holen. Der Vorstand habe sein Einverständnis gegeben. Das Spektrum der Hilfeleistungen sei somit breit gefächert.

Mit der Lambertus gGmbH sei es möglich, ein Haus in dieser Größenordnung zu bauen.

„Wir sind nun froh, heute den ersten Spatenstich machen zu können und hoffen, dass das Haus in Zukunft gut belebt sein wird. Wir setzen hier ein Zeichen für die Menschen, die Hilfe brauchen“, so Küppers weiter. Hier werde ein Zentrum für Menschen geschaffen, wo sichtbar werde, dass Kirche eine dienende Kirche ist und den Dienst am Nächsten lebe, betonte Pfarrer Winfried Müller. Die Tagespflege sei eine weitere Säule der seiner Einrichtung, ergänzte Marcel Ballas, Geschäftsführer der Lambertus gGmbH. Sie könne von den Menschen in den angrenzenden 130 Seniorenwohnungen genutzt werden, womit der Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht werde.

Zwölf Tagesplätze

Insgesamt würden zwölf Tagesplätze entstehen, so Ballas. Vor Ort entsteht ein dreigeschossiges Gebäude, laut Architekt Wolfgang Emondts im Bauhaus-Stil. Im Erdgeschoss wird die Tagespflege einziehen. Das erste Obergeschoss ist vorgesehen für die Caritas-Pflegestation und den Hausnotrufdienst. Die Räumlichkeiten in der zweiten Etage werden genutzt von der Beratungsstelle für Suchtfragen. Hier befinden sich in Zukunft auch die Büros des Betreuten Wohnens, der Gemeindesozialarbeit und der Jugendhilfe.

Im dritten Geschoss entstehen drei Wohnungen in einer Größenordnung von 45 Quadratmetern, die ein Stück weit über den Sozialen Wohnungsbau finanziert werden. Sie sind angedacht für Menschen, die von der Caritas begleitet werden. Mit einer Fertigstellung des Gebäudes rechnet Architekt Wolfgang Emondts Anfang nächsten Jahres.

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