Canthe-Künstler halten nach 30 Jahren Arbeit Rückschau

Von: Christian Bosten
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Zur ihrer Jahresausstellung hatten diese 13 Künstler der Gruppe Canthe ins Alte Rathaus von Ratheim eingeladen. Foto: Koenigs

Hückelhoven. 30 Jahre Canthe – diesen runden Geburtstag feierte die Hückelhovener Künstlergruppe mit ihrer Jahresausstellung im Alten Rathaus in Ratheim. Die Gruppe, 1982 gegründet, steht für ihren Freimut in stilistischer, aber auch thematischer Hinsicht. Zur Eröffnung der Ausstellung gab Dr. Henning Herzberg de Pers einen Einblick in die Geschichte des Vereins.

30 Jahre Canthe – diesen runden Geburtstag feierte die Hückelhovener Künstlergruppe mit ihrer Jahresausstellung im Alten Rathaus in Ratheim. Die Gruppe, 1982 gegründet, steht für ihren Freimut in stilistischer, aber auch thematischer Hinsicht.

Zur Eröffnung der Ausstellung gab Dr. Henning Herzberg de Pers einen Einblick in die Geschichte des Vereins.

Angetrieben von Toni Jansen kamen vor 30 Jahren acht Künstler zusammen, um gemeinsam ihr Verständnis von künstlerischer Gewandtheit auszuleben. Aus den Anfangsbuchstaben der Vor- und Nachnamen aller acht beteiligten Kunstschaffenden entstand Canthe am 22. März 1982. Der 22. März 1993 ist als Wendepunkt des Vereins zu verstehen, denn nach längeren Diskussionen gelang es mit dem neu gewählten Vorstand um Dr. Henning Herzberg de Pers, Canthe wieder in ruhigerem Fahrwasser zu bewegen. Seit der Amtsübernahme durch Dr. Hans Latour sind zahlreiche Projekte gemeinsam mit den aktiven Künstlern ins Leben gerufen worden.

In ihrer aktuellen Jahresausstellung im Alten Rathaus zu Ratheim halten die aktiven Künstler des Vereins Rückschau. Dabei stellen die Gründungsmitglieder Henning Herzberg de Pers und Toni Jansen jeweils ein Werk aus den Anfangszeiten der Gruppe aus. Jansens Arbeit zeigte zwei aufgebahrte geköpfte Leiber bedeckt mit zerknittertem Leinentuch. Hervorzuheben waren auch die passend zur Jahreszeit isoliert gemalten Hochgebirgsgipfel im Nebel von Laura Helene Förster.

Die drei Fotocollagen von Henning Herzberg de Pers gaben einen Einblick in zerstörerische Überheblichkeit, während Helmut Machat in seinen Fotografien Wasserspiegelungen selektierte. Janice Orth stellte eine in Nebel gehüllte Landschaft in den Vordergrund, die in besonderer Weise auf den Betrachter einwirken sollte.

Neben den abstrakten Arbeiten von Henriette Echghi entwickelte Gert Jäger ein walfischförmiges Passstück, das aus Sicht des Betrachters in die passende Form gebracht werden sollte.

Am kommenden Sonntag ist die Schau von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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