Bus mit 14 Kindern schliddert knapp an Katastrophe vorbei

Von: pol-hs
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Der Fahrer des Golf wurde schwer verletzt. Die Kinder im Bus (hinten im Bild) kamen mit dem Schrecken davon. Foto: Feuerwehr Wegberg

Wegberg. Ein mit 14 Kindern der Waldorfschule in Dalheim besetzter Bus ist nur um ein Haar an einer Katastrophe vorbeigeschliddert. Ein 34-jähriger Autofahrer erlitt allerdings schwere Verletzungen.

Gegen 15.35 Uhr fuhr der 34-jährige Mann aus Wegberg am Montag mit einem VW Golf die Landstraße 126 aus Richtung Wegberg kommend in Richtung Merbeck. Vor ihm fuhr zu diesem Zeitpunkt der mit den Kindern besetzter Bus. Als der Wegberger auf gerader Strecke den Bus überholt hatte und wieder einscheren wollte, verlor er die Kotrolle über seinen Wagen. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam quer auf der rechten Fahrbahnseite zum Stehen. Der nachfolgende 48-jährige Busfahrer aus Mönchengladbach konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in die Beifahrerseite des Golf.

Bei dem Verkehrsunfall erlitt der 34-jährige schwere Verletzungen und musste nach notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei den Kindern sowie dem Busfahrer wurden zunächst keine äußeren Verletzungen festgestellt.

Vorsorglich löste die Wegberger Feuerwehr jedoch das Einsatzstichwort „MANV1” aus - Massenansammlung von Verletzten, fünf bis sieben verletzte Personen - mit der Konsequenz, dass mehrere Krankenwagen sowie ein Großraumrettungswagen zur Einsatzstelle anrückten. Größere Verletzungen waren glücklicherweise nicht zu entdecken. Dennoch wurden alle Kinder sicherheitshalber zu den umliegenden Krankenhäusern gebracht.

Zu diesem Zweck hatte die Löschgruppe Rickelrath in der Höhe des „Roten Hahnes” einen Bereitschaftsraum eingerichtet, der von den verschiedenen Krankenwagen angefahren werden konnte, damit der reibungslose Abtransport der Kinder gewährleistet war.

Ausgelaufene Fahrzeugflüssigkeiten wurden von der Feuerwehr beseitigt und die Straße mit einer Kehrmaschine gereinigt.
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