Heinsberg - Bus hatte keinen technischen Defekt

Bus hatte keinen technischen Defekt

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Busunfall
Bei dem Unfall mit diesem Reisebus wurde eine junge Frau getötet. Foto: dpa

Heinsberg. Die technische Untersuchung des Busses, mit dem am Sonntag auf der Autobahn 42 bei Moers 26 Menschen verunglückten und eine 22-jährige Frau getötet wurde, sei abgeschlossen, erklärte am Donnerstag auf Anfrage der Düsseldorfer Polizeisprecher Markus Niesczery.

„Danach kann ein Defekt am Fahrzeug ausgeschlossen werden.” Die ermittelnden Beamten gingen jetzt von einem „individuellen Fahrfehler” des 65-jährigen Busfahrers aus.

Dieser bleibe bei seiner „Spontanaussage”, so Niesczery, dass er durch die tief stehende Sonne geblendet worden sei. Eine Überschreitung der Lenk- und Ruhezeiten sei nicht festgestellt worden. Auch von einem sogenannten Sekundenschlaf oder körperlichen Beeinflussungen internistischer Art könne nicht ausgegangen werden.

Der Fall werde nun an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf übergeben, die wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermitteln wird. Bei einem solchen Sachstand ein routinemäßiges Vorgehen, wie der Polizeipressesprecher erläuterte.
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