Burg ist für Prinzen nur Zwischenstation

Von: Helmut Wichlatz
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Traditionsgemäß trafen sich am Sonntag die Prinzenpaare der Stadt Erkelenz in der Burg und posierten für ein Pressefoto. Foto: Koenigs

Erkelenz. Beim Prinzenempfang auf der Burg gaben sich die Gesellschaften aus Erkelenz wieder ein närrisches Stelldichein. Bürgermeister Peter Jansen hatte alle Hände voll zu tun und haufenweise Bützchen zu verteilen, denn die Narren waren wieder in großer Zahl angerückt. Wohl auch, weil es nach dem Empfang gleich weiter ging zum Biwak der EKG in die Stadthalle.

Gleich zum Anfang wurden die Golkrather Knallköpp mit ihrem Prinzenpaar Achim I. und Nicole I. nach vorne gebeten. Präsident Wolfgang May schaute in vertraute Gesichter, denn mehr als die Hälfte der Anwesenden hatte er in der Nacht zuvor noch einigen der zahlreichen Veranstaltungen getroffen. „Da war es zwar dunkel, aber ihr seht im Hellen auch spitze aus“, betonte er.

Durch den Kakao gezogen

Es folgten die Gerderhahner mit ihrem Prinzenpaar und Präsident Frank Salewski. Der ließ es sich nicht nehmen, die Stadtverwaltung mit ein paar Witzen freundschaftlich durch den Kakao zu ziehen, was ihm weder der Bürgermeister noch die Verwaltungsspitze übel nahmen. So ging es fröhlich weiter. Die Jecken vom Wenk aus Venrath hatten ihren Tanznachwuchs mitgebracht. Die schon reichlich bühnenerfahrenen „Wenk-Flöhe“ zeigten in Ermangelung einer Bühne nach kurzen Orientierungsschwierigkeiten ihren Gardetanz und wurden vom Bürgermeister gleich zum Bummel über die Kirmes mit „Karussell fahren und essen bis zum Abwinken“ eingeladen. Nach kurzem „Alaaf“ ging es für die Lövenicher Hoppesäck gleich weiter in die Stadthalle. Die Katzemer Katzeköpp traten in diesem Jahr ohne Tollitäten, dafür aber mit einem „Präsidenten-Dreigestirn“ an.

Obwohl sie nach Aussage von Wolli Conen als „ungekrönte Könige des Überziehens“ bekannt seien, fassten sie sich kurz und schon waren die Granterather unter Führung ihres Vorsitzenden Karl Mones da. „Wir haben uns in den 36 Jahren unseres Bestehens kein Prinzenpaar angetan“, erklärte er. Weiter im Programm ging es mit den Immerather Seckschürgern und den Japstöck aus Kückhoven.

Deren Präsident Norbert Müschen ging in seinem Zwischenruf auf die „Rotweindrossel“ Brüderle und die von ihm ausgelöste Sexismusdebatte ein. Walter Pabst von den Karnevalsfreunden Brückstraße blieb mit seiner Kritik lokal und äußerte sich zur Baustelle an der Brückstraße, wo der neue Kreisverkehr entstehen soll. Dann übernahm die EKG das Regiment und blies auch schon bald zum Abmarsch, denn in der Stadthalle warteten schon die Gäste beim Prinzenbiwak.

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