Erkelenz-Gerderath - Bunte Karnevalssitzung in Gerderath: im Flieger um die Welt

Bunte Karnevalssitzung in Gerderath: im Flieger um die Welt

Von: hewi
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Auf der Karnevalssitzung der katholischen Frauengemeinschaft Gerderath interpretierten Marianne Junior (r.) und Elke Jansen-Schäfer das Thema der Sitzung mit „Oh, mein Papa“. Foto: Koenigs

Erkelenz-Gerderath. Der Dorfkarneval in Gerderath braucht keine Tollitäten und kein Dreigestirn. Und so war die Bürgerhalle auch ohne Garden und offizielles Aufgebot gut gefüllt, als die Interessengemeinschaft zur Karnevalssitzung einlud.

Die Bürgerhalle wurde von der Stadt gekauft und den Vereinen zur Verfügung gestellt, die wiederum in der Interessengemeinschaft organisiert sind.

Eigentlich als Frauensitzung ins Leben gerufen ist die Sitzung längst zum Anziehungspunkt für alle Gerderather geworden. So ist es klar, dass das rund vierstündige Programm auch fast ausschließlich von heimischen Kräften und einigen „Gastkünstlern“ aus den Nachbarorten gestaltet wird. Da war zum Beispiel die Kleingladbacher Kinder-Showtanzgruppe „Fresh Air“, die einen temperamentvollen Auftritt hinlegte. Ebenfalls aus Kleingladbach waren die Herren vom Männergesangsverein angerückt, die mit Sepl-Hut und Krachlederner für bayerisches Flair sorgten.

Augenschmaus

Vor allem für die Damenwelt gab es was für die Augen, als das Männerballett „Sexy Boys“ auf die kleine Bühne kam und eine kesse Sohle aufs Parkett derselben legte. Richard Elschenbroich enterte die Bütt als „Richi der Kameramann“ und präsentierte seine Erlebnisse in Reimform.

Was man auf dem Friedhof so alles erfahren kann, zeigten die „Trauerschnallen“ Karin Schmidt, Sandra Schnelle und Silke Sieben, die regelmäßig sonntags auf dem Friedhof nach dem Rechten schauen und sich dann auch gleich über das austauschen, was man so erlebt oder sich zusammengereimt hat.

Die Zuschauer hatten auch Gelegenheit, bei einem vertraulichen Gespräch mit dem Landarzt Mäuschen zu spielen, in dem es um Blutspenden und die Angst vor Spritzen ging. Der echte Landarzt Heinz-Josef Vergoßen wurde zum Trost für so viel spitzbübischen Humor mit dem Orden der Interessengemeinschaft ausgezeichnet.

Einen echten Höhepunkt gab es gegen Mitternacht, als die „Luurefänger“ auf die Bühne kam. Die Truppe gehört zu den Kleingladbacher St.-Sebastianus-Schützen und lud zu einer improvisierten Weltreise im selbstgezimmerten Flugzeug ein. Die Stationen ihrer Reise waren unter anderem Spanien, Italien und Schottland, wo natürlich eine Menge landestypischer Musik auf die Besucher wartete.

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