Bürgermeister Stock würdigt Verdienste um das Brauchtum

Von: mb
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Bürgermeister Michael Stock (l.) ehrte verdiente Karnevalisten: (v.l.) Leo Backhaus, Stefanie Krönke, Bernd Stollenwerk, Marianne Frenken, Thomas Stach und Markus Fuge. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Sechsmal griff Bürgermeister Michael Stock bei der sechsten Verleihung des Bürgermeisterordens in der Wegberger Mühle zum Mühlradorden. Hier hatte sich die Crème de la Crème der Wegberger Karnevalsgesellschaften versammelt, die Allroundtalente, die Aushängeschilder, die unermüdlichen Arbeiter in Sachen rheinisches Brauchtum.

Der ehrenamtlichen Arbeit in den Karnevalsvereinen der Mühlenstadt wolle er eine besondere Würdigung zukommen lassen, führte der Bürgermeister aus, „auch wenn wir in diesem Jahr kein Prinzenpaar haben“.

Die Dorfgemeinschaft Hei on Klei Gerichhausen bejubelte ihren Ordensträger Leo Backhaus, das „Paradebeispiel eines Vereinsmeiers Deluxe“, wie Stock betonte. Er ist aktiv in vielen Vereine, Elferratsmitglied in Gerichhausen und war in der Session 2013/14 Karnevalsprinz in Wegberg.

Die Dalheimer Maibloemkes feierten „Erna“ Stefanie Krönke, aktive Tänzerin, hauptverantwortliche Organisationsleiterin, Vorstandsmitglied und brillante Rednerin mit Hang zum Ausplaudern von Ehegeheimnissen, in denen ein gewisser Karl-Heinz die Hauptrolle spielt. „Ein echtes Allroundtalent und Aushängeschild des Dalheimer Karnevals.“

Bernd Stollenwerk von der KG Flöck op Wegberg ist seit 30 Jahren im Wegberger Karneval aktiv. Ob im Männerballett oder als Minister, ob als Vorsitzender oder Millenniumsprinz zur Jahrtausendwende, der Vollblutkarnevalist machte überall eine gute Figur.

Seit mehr als 30 Jahren ist auch Marianne Frenken von der KG Laakebüll Rath-Anhoven mit dem „bazillus carnevalis“ infiziert. Das Gründungsmitglied des Hausfrauennachmittags in Rath-Anhoven, der inzwischen zur „Frauensitzung“ aufgestiegen ist, begeisterte viele Jahre lang als leidenschaftliche Büttenrednerin.

Der Ordensträger in der KG Sonn Männ Klinkum heißt Thomas Stach. Als Geschäftsführer, zweiter Vorsitzender und Vorsitzender hat er die Geschicke des Vereins maßgeblich geprägt. Er blieb am Ball, als in Klinkum aus dem Saal-Karneval ein „Zelt-Karneval“ wurde, und kümmert sich um die Präsenz der Gesellschaft außen. Kein Wunder, dass seine Vereinskollegen voller Stolz das Vereinslied der KG anstimmten.

Ein harmloses Bier mit dem Prinzen der Merbecker Karnevalsgesellschaft in der Session 2008/2009 hat den kometenhaften Aufstieg von Markus Fuge angestoßen. Prinzenführer und Wagenbauer, Reparaturdienst und Aufräumhilfe, Spezialist für Auf- und Abbauten und Thekeneinsatz – ein Allrounder im Merbecker Karneval. Den Merbeckern war es auch vorbehalten, den offiziellen Teil der Veranstaltung zu beenden. Die „Wilden Weiber“ begeisterten mit ihrem Auftritt „Mary Poppins“.

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