Wegberg - Bürgermeister Stock schwört Bürger auf große Herausforderungen ein

Bürgermeister Stock schwört Bürger auf große Herausforderungen ein

Von: Monika Baltes
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Lob für die vielen Vereine: Bürgermeister Michael Stock beim Neujahrsempfang. Foto: M. Baltes

Wegberg. Die Stimmung war gut auf dem Rathausvorplatz, das Bier kalt, der Glühwein heiß, das musikalische Unterhaltungsprogramm mit Beets ´n´ Berries erste Sahne. Für eine ungezwungene Form des Neujahrsempfangs im Rahmen des Winterzaubers hatte sich Bürgermeister Michael Stock auch in diesem Jahr entschieden.

Denn auch, wenn kritische Rückblicke, gute Vorsätze, Pläne und Prognosen unbestritten sinnvoll seien zu Beginn des neuen Jahres, lege er besonderen Wert darauf, „zu den Menschen Kontakt zu halten, die mit viel Engagement dafür Sorge tragen, dass unsere Stadt so liebenswert ist“.

Unter die Wegberger Bürger hatten sich der Bürgermeister aus Erkelenz, Peter Jansen, der stellvertretende Bürgermeister aus Mönchengladbach, Ulrich Elsen, und auch der Bundestagsabgeordnete Norbert Spinrath gemischt. Zahlreiche Vertreter aus Kreistag und Rat, Vereinsrepräsentanten, Unternehmer und Stadtmitarbeiter wurden gesehen, und auch die Abteilung „Ehemalige“ war mit Professor Matthias Seckler, Ehrenbürgermeisterin Hedwig Klein und dem ehemaligen Beigeordneten Eduard Schneider hochkarätig besetzt.

Den Ernst der finanziellen Situation stellte Michael Stock an den Beginn seiner Rede. Der Haushalt 2015 wird voraussichtlich mit einem Minus von 4,5 Millionen Euro abschließen. 2016 werden es nach jetzigen Planungen 8,7 Millionen Euro sein. Die Aufgabe, bis zum Jahr 2024 eine „Schwarze Null“ zu schreiben, wird Rat und Verwaltung vor große Herausforderungen stellen. Und in diese Aufgabe sollen die Bürger einbezogen werden. „Scheuen sie nicht, mich persönlich, die Rathausmitarbeiter oder die Ratsvertreter anzusprechen.“ Auch 2016 sollen Bürgerversammlungen aus erster Hand über die weiteren Entwicklungen informieren.

„Wir alle können stolz darauf sein!“, so die Einschätzung des Bürgermeisters zum Thema Flüchtlinge. Nach anfänglichen Verzögerungen laufe die Arbeit in der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Petersholz „ausgesprochen gut“. Die Integration der 271 Flüchtlinge, die in Arsbeck, Gerichhausen, Klinkum, Tüschenbroich und Wildenrath untergebracht sind, bezeichnete er als „gelungen“ und schloss in seinen Dank die vielen ehrenamtlichen Helfer, die Hilfsorganisationen und die Mitarbeiter der Verwaltung ein.

Dass in Wegberg immer etwas „los“ ist, sei unbestritten Verdienst der unzähligen Freiwilligen in den Wegberger Vereinen und der Unternehmer, die durch ihre finanzielle Unterstützung eine Vielzahl von Musik-, Kultur- und Sportangeboten möglich machen. Einen satten Applaus entlockte Michael Stock den Gästen für die fast 300 Einsätze, die die Feuerwehr Wegberg im abgelaufenen Jahr absolviert hat.

Gemeinsame Anstrengungen beschwor er zum Schluss seiner Ausführungen „damit unsere Stadt weiterhin liebenswert und leistungsfähig ist und sich zukunftsorientiert entwickelt“.

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