Bürger rasen mit Hochgeschwindigkeit über die Daten-Autobahn

Von: mb
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vor einem Multifunktionsgehäuse (MFG) der Telekom in Wegberg, Bahnhofstraße: Pillich, Schauf-Paschek, Theißen, Schmitz, Siewert, Spee
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Theo Schmitz (SEWG), Stefan Spee und Ursula Schauf-Paschek (beide Telekom) Reinhold Pillich sowie Ingo Siewert und Gregor Theißen (beide Telekom) freuen sich über den Daten-Turbo. Foto: Baltes

Wegberg. „Rath-Anhoven, Isengraben, Flassenberg und Kehrbusch sind startklar für Vectoring“, meldete die Telekom zur Freude von Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich und Theo Schmitz von der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wegberg (SEWG).

Ab sofort können die knapp 1000 Haushalte in diesen Ortschaften VDSL-Anschlüsse mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) buchen. Ab der zweiten Jahreshälfte soll es noch schneller werden. „Durch den Einsatz modernster Technik beim Netzausbau kann die Telekom Vectoring, also den Daten-Turbo für das Kupferkabel, einschalten“, so das Unternehmen. Diese Technik macht die Daten auf dem Kupferkabel schneller, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale. Dann werden Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s beim Herunterladen möglich sein. Beim Heraufladen wird sich die Geschwindigkeit sogar vervierfachen – von 10 auf 40 Mbit/s.

In den vier Orten wurden durch das Verlegen von Glasfaser fünf Verteilerkästen an das Highspeednetz der Telekom angeschlossen. Die Telefonleitungen zu den Gebäuden könnten so laut Telekom ohne Veränderung weiter genutzt werde, neue Hausanschlüsse seien nicht erforderlich. „Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internetanschluss ist und investieren in den Breitband-Ausbau in Deutschland rund vier Milliarden Euro pro Jahr“, sagte Gregor Theißen von der Telekom. „Die Wegberger Orte gehören mit zu den ersten Gebieten in Nordrhein-Westfalen, die von unserer Breitbandoffensive profitieren, ergänzt Ursula Schauf-Paschek, Projektmanagerin der Telekom für die Vermarktung im Wegberger Ausbaugebiet.

„Es müssen keine Kellerwände angebohrt und keine Vorgärten verwüstet werden“, betont Theißen, „lediglich der Router wird ausgewechselt.“ Die Highspeed-Technik wird in den anderen Ortschaften der Stadt Wegberg ab Mitte Mai in Betrieb genommen. Insgesamt wurden in der Stadt rund 90 Verteilerkästen mit VDSL-Technik ausgestattet. Dazu wurden 37 Kilometer Glasfaser neu verlegt. 13.000 Haushalte können nach Abschluss des Ausbaus mit High Speed auf der Datenautobahn surfen.

Theo Schmitz (SEWG) ist „froh, dass gerade im Gewerbegebiet Rath-Anhoven das Breitband angeboten werden kann“. Er weiß, dass ein leistungsfähiger Internetanschluss ein Faktor für die Vermarktung von Grundstücken ist.

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