Bürger lernen neue Heimat kennen

Von: Johannes Bindels
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Wissenswertes für die Neubürger: (v.l.) Sepp Becker und Manfred Winkens begrüßten mehrere Neubürger in Wassenberg. Foto: Bindels

Wassenberg. Zum Neubürger-Tag – der Name weist schon auf das zentrale Thema hin – hatte die Stadt Wassenberg eingeladen. Gekommen waren nur wenige, die aber mit umso mehr Interesse an ihrer Stadt und dem neuen Lebensmittelpunkt.

Bürgermeister Manfred Winkens begrüßte die kleine Schar der neuen Bürgerinnen und Bürger „zum Kennenlernen, zum Gedankenaustausch und zu Hinweisen und Tipps rund um das Leben in Verwaltung und Stadt“.

Der Austausch am Neubürger-Tag gehört zum gelebten Konzept der Stadt Wassenberg, „ die Wohnqualität zu steigern“, wie Winkens formulierte. So erfuhren die Neubürger, dass Wassenberg eine wachsende Kommune sei, die prognostisch bis zum Jahr 2030 (laut dem Amt für Statistik NRW) einwohnermäßig keinen Rückgang zu verzeichnen habe werde.

Chemnitz und Bodensee

Fast übereinstimmend bestätigten die Neubürger, dass der Wechsel des Lebensmittelpunkts familiär begründet sei. Die weitesten Zuzüge kamen aus Chemnitz (Sachsen) und vom Bodensee (Baden Württemberg), wie zu vernehmen war. Neben den Informationen, dass Städtepartnerschaften seit 45 Jahren mit Pontorson (Frankreich) und seit mehr als 20 Jahre mit Highworth (England) bestehen, wurde vor allem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Roerdalen vorgestellt, „womit wir ein gemeinsames Touristikkonzept entwickelt haben“, wie Winkens betonte. Alle Neubürger erhielten einen Stadtplan und die Informationsbroschüre mit allen wichtigen Adressen von Einkaufsmöglichkeiten bis zu den Vereinen, Kindergärten und Schulen und Dienstleistungsangeboten. Dass die Neubürger aufmerksam ihre Stadt erkunden und das Treffen auch als Dialog mit dem Bürgermeister verstanden, konnte dieser gleich erfahren. „So gut uns die Stadt als Neubürger gefällt, aber wir regen an, dass die Mängel an verschiedenen Stätten – etwa dem Burgberg – und im Gehwegbereich richtig gefährlich sind und deswegen schnell beseitigt werden müssten“, formulierte beispielsweise einer der neuen Bürger sein Anliegen.

Römisch und fränkisch

Mit Sepp Becker stand der Gruppe dann ein weiterer Ansprechpartner für die historischen Stadtbereiche zur Verfügung. Die kleine Exkursion in die römische und fränkische Vergangenheit (Orsbeck) und die frühchristliche Vergangenheit Wassenbergs machte Appetit auf eine sich anschließende Stadtführung mit Stationen wie dem Bergfried am Burgberg, dem jüdischen und evangelischen Friedhof und anderen Sehenswürdigkeiten.

Mit dem Hinweis und den Erklärungen zur Weber- und Färbertradition begann dann der Rundgang auch gleich am Rathaus selber.

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