Büchermarkt zum Stöbern, Lesen und Staunen

Von: Helmut Wichlatz
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Schnäppchen für Leselustige: Der Wegberger Büchermarkt hat einen guten Ruf in Fachkreisen. Fotos (4): hewi Foto: hewi
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Ein neues Gesicht auf der Atelieretage im Kloster: Petra Plum hat dort nun auch ihre Kammer. Foto: hewi

Wegberg. Das Frühlingsfest in Wegberg stand wieder ganz im Zeichen des Büchermarktes, der die Besucher und Sammler in die Innenstadt lockte. Ab 11 Uhr wurde gestöbert und gefeilscht.

Einige Besucher kommen mit Wunschlisten und haben sehr genaue Vorstellungen von dem, was sie suchen. Das weiß auch Werner Stuhr. Der Solinger war schon in der Früh gekommen, mit rund 500 Kilo Büchern im Gepäck. Da war es schon angenehm, dass die Stände bereits fertig aufgebaut darauf warteten, bestückt zu werden.

„Der Service in Wegberg ist gut“, sagte er. Darüber hinaus habe der Wegberger Büchermarkt einen guten Ruf in Fachkreisen. Rund 40 Stände waren aufgebaut worden. Zum Glück für Stuhr war sein Nachbar nicht gekommen und er konnte sein Angebot auf sechs statt drei Metern präsentieren.

Was man auf drei Metern, der üblichen Wegberger Standbreite, alles ausstellen kann, war beeindruckend. Neben Taschenbüchern und Bildbänden gab es auch Jahrgänge bestimmter Illustrierten oder gedruckte Devotionalien der Rockgrößen aus den 60ern und 70ern.

Neben Belletristik aller Kaliber und Genres gab es auch für Sammler der heimatkundlichen Fachliteratur manches Schnäppchen. Auf dem Rathausplatz erwartete die Besucher ein gewohntes Bild: Oldtimer. Diesmal war die Präsentation blechgewordener Geschichte aber aus der Not heraus geboren, da die eigentlich angesetzte Automobilausstellung kurzfristig abgesagt werden musste. Also wurden kurzfristig Oldtimer mobilisiert, denn die passen immer und machen was her.

Gleich gegenüber ging es in der Atelieretage des Klosters etwas beschaulicher zu. Die Künstler laden regelmäßig zum Tag des offenen Ateliers ein und lassen sich von den Besuchern gerne bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die eine oder andere Arbeit wechselt auch schon einmal den Besitzer, es geht familiär und entspannt zu. Genau richtig, um die Vielfalt der künstlerischen Arbeiten zu genießen.

Neu an Bord ist seit Anfang des Jahres die Wegberger Malerin Petra Plum, die einen der begehrten Atelierplätze übernehmen konnte. Gleich gegenüber von Johann Wittmanns Atelier am Ende des Ganges zeigte sie die verschiedenen Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit dem Thema Akt.

Ein Frühlingsfest ohne Einkaufsbummel ist kein Frühlingsfest. Deshalb öffneten die Geschäfte der Innenstadt ab 13 Uhr für die Besucher. Wer vom Stöbern und Shoppen eine Pause brauchte, den erwartete am Brunnen in der Fußgängerzone eine Bühne mit vielseitigem Unterhaltungsprogramm, unter anderem dem Rockentertainer Rob Sure und der Taiko-Trommelgruppe RosenStrauch.

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