Brückstraße wird ihr Gesicht verändern

Von: hewi
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Der Zahn der Zeit hat nicht nur am Kanal in der Brückstraße sondern auch am Asphaltbelag genagt. Deshalb stehen nun umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Foto: Stefan Klassen
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Im Bereich am Alten Friedhof sollen Gehweg und Straße ineinander übergehen.

Erkelenz. Derzeit ist die Südpromenade die größte Baustelle im Erkelenzer Wegenetz. Im kommenden Jahr wird es die Brückstraße sein, genauer der Bereich zwischen der Oestricher Straße und der Nordpromenade. Dies beschloss der Bauausschuss auf seiner jüngsten Sitzung.

Vom Kreisverkehr an der Nordpromenade bis zur Oestricher Straße müssen Kanal und Straßendecke erneuert werden, wie Tiefbauamtsleiter Werner Spartz erläuterte. Die Schäden seien so gravierend, dass die Maßnahme in diesem Bereich notwendig geworden sei.

Nicht so groß seien hingegen die Schäden an der Brückstraße zwischen Oestricher Straße und Waidfeld. Der Bereich konnte somit aus der Planung der bevorstehenden Maßnahmen herausgenommen werden. Dort sei mittelfristig eine Kanalsanierung mit sogenannten Inline-Rohren vorgesehen, wobei die bestehenden Rohrsysteme einbezogen werden können.

Komplett Tempo 30

Baustart für den Bereich zwischen Nordpromenade und Oestricher Straße wird im Frühling 2016 sein, wobei wie auf der Südpromenade in Etappen vorgegangen werden soll, um die Beeinträchtigung durch die Baumaßnahmen für die Anwohner zu verringern.

Danach wird die Brückstraße ihr Gesicht verändern: als durchgehende Tempo-30-Zone mit Rechts-vor-links-Regelung an den Kreuzungen. Weiter wird es – wie bereits derzeit möglich – für Radfahrer die Option geben, die Straße auch entgegen der Einbahnstraßenrichtung zu nutzen. Im Bereich des Alten Friedhofs sollen Gehweg und Straße ineinander übergehen. Ziel sei aber auch, möglichst alle derzeitigen Parkplätze zu erhalten, erklärte Spartz. Auch die Kreuzungen der Brückstraße sollen laut Spartz derart umgestaltet werden, dass die Verkehrsteilnehmer mehr sehen und somit Unfälle vermieden werden können.

Die Anwohner werden anteilig an den entstehenden Kosten von rund zwei Millionen Euro beteiligt. 23 Grundstückseigentümer nutzten schon die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen zu machen. Weitere Bürgerinformationen über die Bauplanung sind in Vorbereitung. Eine Erneuerung der Beleuchtung ist noch nicht nötig.

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