Braunsrath: Attraktionen in der Bütt und beim Tanz

Von: agsb
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Ein Juwel im Braunsrather Karneval: Die jungen Damen der Tanzgarde sind die Lieblinge des Publikums. Foto: agsb
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Der Auftritt von Herzblatt überzeugte: Horst Schlemmer und Kermit waren auf Jobsuche. Foto: agsb

Waldfeucht. Sitzungspräsident Ralf Becker hatte bereits beim Einmarsch der zweiten Kappensitzung von Viva Brunonia ein Lachen auf den Lippen, denn die Stimmung war bestens. Vorne weg liefen die beiden Hoppeditze Willi Schroer und Bernhard Beiten – ein glorreicher Einzug in die Festhalle.

Die kleine Tanzgarde zeigte dann mit großer Freude ihren Showtanz, das monatelange Proben hatte sich gelohnt. Als Eisbrecher ist Lambert Rebig seit Jahren eine feste Größe, auch diesmal konnte der Altmeister die noch festsitzenden Lachsmuskeln lösen.

Gut aufgestellt für die Zukunft

Das Programm bot keine Langeweile und einen prächtigen Mix aus Tanz und Vortrag. Braunsraths ganzer Stolz sind natürlich die Tanzgarden. Ob kleine, mittlere, große Tanzgarde oder Tanzmariechen Sophie, ob Showtanzgruppe Temptation oder Calypso – Nachwuchssorgen hat der Braunsrather Karneval nicht. In Sachen Tanz ist man bestens für die Zukunft aufgestellt.

Und in Sachen Eigengewächse ebenfalls. Ein Beispiel: Heribert Gossen, besser bekannt als Heri Drüsch. Er stellte seine Weihnachtsbäckerei in der Pink-Version und den Simmeralle-Song vor – seine Fans setzten zu Jubelstürmen an. Premiere in der Bütt feierten Franz und Oliver Grefen als Vater & Sohn. Beide nahmen sich gegenseitig auf die Schippe – eine mehr als gelungene Premiere.

Ein weiteres Ass im Braunsrather Karneval ist Thorsten Neumann. Als betrunkener einsamer Präsident der KG Semmelbrösel nahm er sich und den Karneval auf den Arm.

Und dann präsentierte Braunsrath seine ganze närrische Stärke. Denn Frauenpower war angesagt. Der Sitzungspräsident Ralf Becker sagte nachher: „Wenn ich eure Namen auf dem Programm lese, weiß ich, dass nichts mehr schiefgehen kann.“

Grandios war die Show aller Mitwirkenden beim „Herzblatt als Jobsuche“. Braunsraths Sprachgenie Lena Schulz zeigte dabei ihr ganzes Können. Die Herzblatt-Geschichte mit Horst Schlemmer und Frosch Kermit sowie einem Überraschungsgast war der Renner.

Und Braunsrath hat ja auch noch die Tanzgruppe Blau-Weiß TK, sie ist ein Garant für kreative Einfälle.

Die Braunsrathers Hofsänger sind die Mitglieder des Männergesangvereins. Und sie zeigten, sie können auch närrisch: Die Sangesdrosseln des MGV präsentierten kölsche Tön mit den besten Hits von Brings und den Höhnern.

Die heimische Gruppe MCB The Lonley Boys zeigte musikalisch und akrobatisch beeindruckende Leistungen.

Zu Gast waren auch die Roten Husaren aus Kerpen-Manheim. Die Gruppe hatte den kölschen Sitzungskarneval im Gepäck – und auf der Bühne bot sich ein farbenprächtiges Bild.

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