Brand im Asylbewerberheim: Bewohner unverletzt

Von: anna
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Im vierten Stock des Übergangsheimes war das Feuer am Vormittag in einer Wohnung ausgebrochen. Foto: Anna Petra Thomas
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Im vierten Stock des Übergangsheimes war das Feuer am Vormittag in einer Wohnung ausgebrochen. Foto: Anna Petra Thomas
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Im vierten Stock des Übergangsheimes war das Feuer am Vormittag in einer Wohnung ausgebrochen. Foto: Anna Petra Thomas
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Im vierten Stock des Übergangsheimes war das Feuer am Vormittag in einer Wohnung ausgebrochen. Foto: Anna Petra Thomas
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Im vierten Stock des Übergangsheimes war das Feuer am Vormittag in einer Wohnung ausgebrochen. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Ein Brand in einem sechsstöckigen Mehrfamilienhaus in der Heinsberger Innenstadt hat am Mittwochmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Im vierten Obergeschoss des Wohnheims für Asylbewerber war das Feuer in der Küche einer Wohnung ausgebrochen.

In dem Gebäude an der Josef-Gaspers-Straße leben 145 Menschen. In der betroffenen Wohnung hatte sich bei Ausbruch des Brandes gegen 13 Uhr jedoch niemand aufgehalten, wie Einsatzleiter Ralf Wählen erläuterte.

Die 34-jährige Bewohnerin erklärte, sie habe am Morgen ihre Wohnung in Ordnung gebracht und sie dann verlassen. Ihre drei Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren waren zum Zeitpunkt des Unglücks in der Schule. Als die Mutter zurückkehrte, musste sie erfahren, dass ihre Wohnung ausgebrannt war.

„Ich werde wohl heute Nacht nicht hier schlafen können?“, fragte sie - wusste aber mit einem Blick nach oben schon selbst, dass das Ordnungsamt für sie und ihre Kinder eine andere Unterkunft suchen muss. „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen“, beruhigte sie ein Polizist.

Nach ersten Angaben der Feuerwehr könnte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Gegenüber der Polizei schilderte die Frau, dass offenbar mit der Stromversorgung in der Wohnung etwas nicht in Ordnung gewesen sei. Vor zwei Tagen sei der Strom ausgefallen. Als sie dann die Wasserleitung am Durchlauferhitzer im Bad aufgedreht habe, habe sich das Licht eingeschaltet. „Als ich zugedreht habe, ging das Licht wieder aus“, erklärte sie. Den Hausmeister habe sie über das Problem sofort informiert.

Die Feuerwehr war mit den Löschzügen Stadtmitte sowie 1 (Schafhausen/Schleiden und Unterbruch) und 5 (Karken, Kempen, Kirchhoven) vor Ort. Hinzu kam eine große Zahl von Rettungskräften, darunter auch der Leitende Notarzt des Kreises Heinsberg. Sie kümmerten sich um die zahlreichen Bewohner, die aufgrund des Brandes ihre Wohnungen verlassen mussten, und versorgten sie mit Decken.

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