Blinde Zerstörungswut am Kreuz „Drei Linden“

Von: sev
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Mutwillig zerstört: das Gebetskreuz „Drei Linden“ in Millen. Foto: Severins

Selfkant-Millen. Das Gebetskreuz „Drei Linden“ in Millen, ein sagenumwobener Ort der Stille, wurde wieder – nach einigen Jahren Ruhe – von unbekannten Tätern heimgesucht und mutwillig zerstört. Das sorgt für Entsetzen.

Die „Drei Linden“ stehen idyllisch an einem Wirtschaftsweg mitten in der Millener Gemarkung zwischen Millen, Millen-Bruch und Tüddern. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Diebstahl – Dachabdeckung und hölzerner Korpus wurden abgebrochen und beides mitgenommen – wurde bereits bei der Polizei eingereicht. „Mitglieder des Vorstands vom Ortsring und des Förderkreises ,1000 Jahre Millener Kirche‘ waren bereits vor Ort, haben sich den Schaden angesehen und sind erbost, warum Menschen mit soviel Gewalt an dieser Gebetsstätte ihr Unwesen treiben“, sagt Anton Boden.

Die Tat ereignete sich wahrscheinlich am Mittwoch, 29. Juli, oder Donnerstag, 30. Juli. Davor war das Kreuz der „Drei Linden“ am 2. April 2006 von mutwillig zerstört worden. 1959 war das damalige eiserne Kreuz durch ein hölzernes Kreuz ersetzt worden.

Wer Hinweise zu diesem Vorfall geben kann oder etwas Auffälliges beobacht hat, möge sich bei der Polizei in Heinsberg unter Telefon 02452/9200 melden.

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