Bilder inspirieren Autoren: Ausstellung „WortBilder“ konzipiert

Von: hewi
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Christa Schreier (Mitte) und die Mitglieder der Schreibwerkstatt Wegberg stellen gemeinsam unter dem Titel „WortBild“ in der Wegberger Geschäftsstelle der Volksbank Erkelenz aus. Foto: Koenigs

Wegberg. Bilder und Worte als Einheit – so lautet das Konzept der Ausstellung „WortBilder“ in der Geschäftsstelle der Volksbank Erkelenz. Die Mitglieder der Wegberger Schreibwerkstatt 1, die sich aus dem Arbeitskreis Wegberger Mühle heraus gegründet hat, haben sich der Bilder der die Wegberger Künstlerin Christa Schreier angenommen und zu den jeweiligen Darstellungen ihre Empfindungen und Gedanken in Worte gefasst.

Bei der Eröffnung der Ausstellung im Schalterraum lobte Dr. Günter Arnolds, der Leiter der Schreibwerkstatt, die Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Als diese mit ihrer Idee auf die Gruppe zugekommen sei, habe sie keinerlei Vorgaben oder Bedingungen gestellt. Selbst die Auswahl der Bilder habe sie der Gruppe überlassen. Auch eine nachträgliche „Zensur“ fand selbstverständlich nicht statt. „Der Versuch einer Kombination von Wort und Bild war für uns absolut spannend“, betonte Arnolds. Die Texte seien aber nicht als Erklärungen der Bilder zu verstehen. Vielmehr spiegelten sie einen „persönlichen atmosphärischen Eindruck“ wider.

Die Texte sind so unterschiedlich wie die Malerei Schreiers. Sie sind beschreibend, ironisch oder sensibel, knapp und auf den Punkt oder ausführlich. So kann der Betrachter jedes Bild auf zweierlei Weise entdecken und genießen.

Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Erkelenz, Dr. Veit Luxem, hob die Wirkung der Synergie von Bild und Wort hervor. Kunst in der Bank bezeichnete er als „emotionale und geistige Dividende“ und somit ganz im Sinne der Kunden und Mitarbeiter, die die Ausstellung bis zum 10. Oktober täglich sehen werden.

Schon beim ersten Rundgang begannen die Besucher über die Interpretationen und Richtungen der Texte zu diskutieren und ihre eigenen Empfindungen einzubringen. Die Texte trugen teilweise sachliche und beschreibende Titel wie „Der Leuchtturm“ oder „Das Jahr“. Doch beim Lesen eröffnete sich eine kreative Momentaufnahme in der Gedankenwelt des Verfassers. Die Bilder sind zumeist Aquarell sowie einige Zeichnungen und Acrylarbeiten.

Schreiber zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Zusammenarbeit. Seit 1991 malt die Autodidaktin, die bis zu ihrer Pensionierung als Kunstlehrerin gearbeitet hat. Zumeist sind es Landschaftsmotive, aber auch Stillleben wie das der alten Kaffeemühle, die in ihrer Küche steht. Ihre Katze mit den grünen Augen wurde von Annemarie Lennartz ironisch und zugleich bewundernd als die „Königin“ beschrieben. So überraschten die Texte immer wieder durch interessante Sichtweisen und Einfälle der Autoren und luden ein ums andere Mal zum Austausch zwischen den Betrachtern ein. Die sechs Autoren sind neben Arnolds und Lennartz Anneliese Batz, Cora Imbusch, Inge Lück und Renate Müller. Für die musikalische Unterhaltung bei der Eröffnung sorgten Britta Großbach (Querflöte) und Nicole Wessels (Fagott).

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