Bilanz und Perspektiven: Neujahrsempfang der Gerderather Ortsvereine

Von: hewi
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Positiver Blick in die Gerderather Zukunft: (v.l.) Comedian Christian Pape, Ortsgemeinschaftsvorsitzender Peter London und Bürgermeister Peter Jansen. Foto: Lenz

Erkelenz-Gerderath. Ins Gemeindehaus hatte die Gerderather Ortsgemeinschaft zum Neujahrsempfang eingeladen. Die Ortsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss der 15 Gerderather Ortsvereine und verwaltet die Nutzung des Gemeindehauses, das die Kirche vor einigen Jahren an die Stadt verkauft hat.

Der Vorsitzende Peter London hat vor rund einem Jahr die Leitung der Gemeinschaft übernommen, nachdem Ralf Grzelka im Oktober 2012 überraschend verstorben war. Der Tod seines Vorgängers habe im Vorjahr „alles überschattet“, erklärte London bei seiner Ansprache. Eine entsprechende Neustrukturierung des Vorstandes sei erfolgreich abgeschlossen, wie er hervorhob. Das Gemeindehaus habe sich zum Mittelpunkt des dörflichen Lebens entwickelt und werde von den Gerderathern und den Vereinen gut angenommen. Die Veranstaltungen werden gut besucht, betonte er und verwies auf die Karnevalssitzungen der Frauengemeinschaft. Die Sitzung am 8. Februar sei bereits ausverkauft, für die am 1. Februar gebe es noch einige Karten.

„Gerderath entwickelt sich“, betonte London und verwies auf das Bauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Arnold-von-Harff-Schule, wo ein Vollsortimenter und eine Reihe barrierefreier Wohnungen entstehen sollen. Die Baugebiete an der Burg und an der Vossemer Straße entwickelten sich gut. Es seien nur noch wenige Grundstücke zu haben und der Ort um zwei neue Straßen reicher.

„Richtig gemacht“

Sorgen bereiten ihm die Anmeldezahlen für die Glasfasernutzung. Rund 80 Verträge fehlten noch, damit auch Gerderath an das zukunftsweisende schnelle Netz angeschlossen werden könne. Notfalls müsse über eine Teilerschließung von Gerderath nachgedacht werden, um später von dort aus auch die restlichen Ortsteile versorgen und erschließen zu können.

Auch der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen war ins Gemeindehaus gekommen, um den Gerderathern ein frohes neues Jahr zu wünschen. Er lobte die Initiative der vielen „aktiven Kräfte“ im Ort. Die funktionierende Dorfstruktur in Gerderath sei ein Beleg dafür, „dass man es richtig gemacht“ habe. Die Entscheidung der Stadt, das Bürgerhaus von der Kirche zu übernehmen und den Vereinen in Selbstverwaltung zu überlassen, sei richtig gewesen, erklärte Jansen. „So etwas geht nur mit einer soliden Finanzbasis“, erklärte er und verwies auf den Haushalt der Stadt, „der in 2014 noch einiges für Gerderath vorsieht“.

Dann hieß es Bühne frei für den leicht lädierten Comedian Christian Pape, der trotz Krücken und gebrochenen Knochen nach Gerderath gekommen war und unter Beweis stellte, dass man auch im Sitzen einen ordentlichen Klompentanz hinlegen kann.

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