Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte berät über mehrere Projekte

Von: hewi
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Erkelenz. Im Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte wurde unter anderem über geplante Baumaßnahmen berichtet. So sollen im nächsten Jahr der Kanal und die Fahrbahndecke der Straße „Am Flachsfeld“ saniert werden, wie Tiefbauamtsleiter Werner Spartz zu berichten wusste.

Derzeit gebe es zwar noch keinen diesbezüglichen Beschluss des Rates, der aber im März erwartet wird. In einem frühzeitigen Beteiligungsverfahren werden die Anwohner derzeit unterrichtet und haben die Möglichkeit, Anregungen einzubringen. Geplant sind unter anderem zwei „tempomindernde Erhöhungen“ auf der Fahrbahn und ein Gehweg. Die Ausschreibung soll im Sommer erfolgen, Baubeginn wäre dann im Herbst 2016.

Anbindung mit Kreisverkehr?

Auch auf dem Gelände des ehemaligen Rewe-Zentrallagers soll sich etwas tun. Ein Projektentwickler hatte schon zuvor angekündigt, dort einen Bau- und einen Möbelmarkt zu entwickeln. Platz wäre noch für eine weitere Nutzung, zum Beispiel eine autobahnnahe Tankstelle. Ein Abriss der Altgebäude kann im kommenden Jahr erfolgen, wenn die Änderung des Bebauungsplans im Dezember den Rat passiert hat. Nun muss diskutiert werden, ob das Gelände an der Carl-Benz- und Aachener Straße durch einen weiteren Kreisverkehr erreichbar sein sollte. Dies sei jedoch nach Ansicht des Planungsamtsleiters Manfred Orth nicht nötig. Dabei verwies er auf ein in Auftrag gegebenes Verkehrsgutachten. Der Ausschussvorsitzende Klaus Steingießer betonte, dass der Bezirksausschuss die Situation „im Auge behalten“ werde.

Wohnquartier wird erschlossen

Zudem: Ausgehend vom Heinrich-Jansen-Weg in Richtung des ehemaligen Püllenhofs wird ein Wohnquartier erschlossen. Die neue Stichstraße wird den Namen „Am Püllenhof“ tragen. Auch der bisherige Quartiersplatz im Oerather Mühlenfeld wird einen neuen Namen bekommen und demnächst „Mühlenplatz“ heißen.

Gute Nachrichten gab es für Radfahrer, die aus Bellinghoven kommend in die Stadt fahren wollen. Bislang musste eine Schleife über den Lindenweg nehmen, wer ordnungsgemäß unterwegs sein wollte. Zukünftig und „hoffentlich zeitnah“, wie Steingießer betonte, werde der Gehweg entlang der Jülicher Straße ausgebessert und mit einem Zusatz „Radverkehr frei“ ausgestattet.

Langes Ringen endet

Für die Bellinghovener geht damit ein jahrelanges Ringen um eine gefahrenfreie Nutzung zu Ende.

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