Bewusst ‘ne Tralala-Melodie: Neues Heinsberg-Lied gesucht

Von: Anna Petra Thomas
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Auf viele Beiträge für das Heinsberg-Lied hoffen Helmut Hawinkels, Theo Krings und Jörg Hartig (vorne, von links) sowie von der Raiffeisenbank Thomas Giessing und Thomas Back (hinten, von links).
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In G-Dur und im Dreivierteltakt kommt das neue Heinsberg-Lied daher. Was daraus werden könnte, sollen nun möglichst viele Wettbewerbsteilnehmer zeigen. Foto: anna

Heinsberg. „Heinsberg, Du bist wunderbar“: So lautet die erste Zeile des neuen Heinsberg-Liedes. Beim diesjährigen Karnevalsempfang in der Stadthalle anlässlich der Rathauserstürmung feierte es mit Musikern der Jugendmusikschule seine Live-Premiere.

„Die Begeisterung all derer, die es gehört haben, war da. Aber dann verschwand es etwas in der Versenkung“, erklärte Raiffeisenbank-Vorstand Thomas Giessing anlässlich einer Pressekonferenz, bei der es um genau dieses Lied ging und ein Kreativitätswettbewerb ganz besonderer Art ins Leben gerufen wurde.

Die Geschichte des Liedes

Musikschulleiter Theo Krings ließ dabei zunächst die Geschichte des Liedes noch einmal Revue passieren. Erdacht hat es der in Heinsberg bekannte Stadtführer Helmut Hawinkels. Und auch die Melodie hatte er im Kopf. „Ein Tralala-Lied sollte es sein“, scherzte er. Mit Hilfe von Krings wurden Text und Melodie im Dreiviertel-Takt aufeinander abgestimmt. Der erste Prototyp der CD fand sich dann schon im vergangenen Jahr unter Hawinkels Weihnachtsbaum. „Da war ich echt gerührt“, ergänzte er.

In der Zwischenzeit hat die Musikschule das Lied unter der Leitung von Musikschullehrer Jörg Hartig professionell in ihrem eigenen Tonstudio produziert, so dass es zu Karneval auch auf einer entsprechenden CD in größerer Zahl präsentiert werden kann. Doch nicht nur dieses „Urversion“ soll auf die CD, sondern auch noch mehrere Varianten des Liedes.

Deshalb rufen Jugendmusikschule und die Raiffeisenbank alle kreativen Musiker in der Region jetzt dazu auf, ihren eigenen Remix zu produzieren oder gar eine eigene Version des Heinsberg-Liedes zu präsentieren. „Der stilistischen Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, solange ein Bezug zum Original erkennbar bleibt“, so Krings.

Als Material stellt die Jugendmusikschule nicht nur die Noten des Liedes zur Verfügung, sondern auch die einzelnen, für die CD im Tonstudio der Jugendmusikschule bereits eingespielten Spuren. „Die Teilnehmer können also entweder eigene Aufnahmen oder die zur Verfügung gestellten Spuren nutzen und Elemente auch nach Belieben zerlegen oder mixen“, sagt Krings.

Die besten Beiträge werden dann von einer Jury ausgewählt. Dieser werden neben Vertretern der Jugendmusikschule und der Raiffeisenbank auch Helmut Hawinkels als Schöpfer des Liedes sowie Vertreter der Medien und von Alliander als weiterem Sponsor der Musikschule angehören.

Die ausgewählten Beiträge sollen auf der CD zu hören sein, die zu Karneval veröffentlicht wird. „Zusätzlich gewinnen die Preisträger mehrere professionell betreute Studiotage“, so Krings. „Dabei bekommen die ‚Produzenten‘ der besten Versionen Hilfestellung bei Themen wie Aufnahme, Mixing und Mastering von ausgewiesenen Spezialisten.“

Dieses Coaching solle den zahlreichen Musikern in der Region, die bereits Erfahrungen im Bereich der digitalen Musikproduktion hätten, Zugang zu den Tricks und Kniffen der Profis ermöglichen, die schon Beststeller wie das Album „Mensch“ von Herbert Grönemeyer gemastert hätten, verriet er.

Dieser Wettbewerb und die Produktion der CD würden sich in die Aktivitäten einreihen, mit denen die Jugendmusikschule schrittweise auch in den Bereichen „Tonstudio“ und „Musik am PC“ ihr professionelles Angebot ausbaue, so Krings abschließend.

Dazu seien bereits über mehrere Jahre, unterstützt durch das Unternehmen Alliander, wesentliche technische Grundlagen gelegt worden. „Fachlich arbeitet die Jugendmusikschule dabei eng mit Studios in Düsseldorf und Langenfeld zusammen“, erklärte er.

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