Bergfried: Auch Details sind mit dem Fernglas zu sehen

Von: ger
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Beeindruckende Aussicht: Mit dem neuen Fernglas auf dem Bergfried lassen sich auch Details der Umgebung beobachten. Foto: Gerhards

Wassenberg. Die Stadt will die historische Bedeutung des Bergfrieds vermitteln und den Besuchern außerdem einen Anreiz für den Aufsteig bieten.

Der Ausblick vom Dach des Bergfrieds über die Region ist beeindruckend. Die Innenstadt von Roermond, der Heinsberger Selfkantdom, die Abraumhalden des Aachener Kohlereviers und die Anhöhe von Hillensberg – all das ist vom Dach des historischen Gemäuers aus zu sehen. Um nun auch Details in der Ferne besser erkennen zu können, hat die Stadt Wassenberg hoch oben auf dem Bergfried ein Fernrohr aufstellen lassen.

Das Geld dafür gab es, weil Norbert Schiefke von der Stadtverwaltung einen Antrag beim Landschaftsverband Rheinland gestellt hatte. Aus einem Topf für regionale Kulturförderung bekam die Stadt 10.000 Euro für die „Vermittlung der historischen Bedeutung der Burg und des Bergfrieds“.

Mit diesem Geld schaffte Schiefke dann unter anderem das Fernrohr, Mobiliar für den Bergfried, einen Beamer und eine Mikrofonanlage an. Man habe den Bergfried schließlich für 750 000 Euro restauriert und zugänglich gemacht. Dann müsse man jetzt auch die Ausstattung vorhalten, um das Gebäude adäquat zu nutzen, sagte Schiefke.

Das Fernrohr soll dabei ein Anreiz sein, den Bergfried zu erklimmen und die Aussicht zu genießen. Für Einheimische, Touristen, Schulklassen und Kindergartengruppen sei es damit noch besser möglich, die Umgebung von einem der höchsten Punkte im unteren Rurtal aus zu beobachten.

Auch Sepp Becker, Vorsitzender des Heimatvereins, der die Aussicht schon viele Male genossen hat, freut sich über das neue Fernglas. „Jetzt sieht man auch Gebäude, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Zum Beispiel die Münsterkirche in Roermond“, sagt er.

Um anschaulich zu machen, was in der näheren Umgebung zu sehen ist, hat der Heimatverein bereits vor einigen Jahren Schautafeln mit Bildern und erklärenden Texten auf dem Bergfried aufgestellt. Die Pfarr- und Propsteikirche St. Georg, das Judenbruch und das schöne, weiße ehemalige Wohnhaus der Wassenberger Arztfamilie Küsters sind von oben gut zu erkennen.

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