Benefizausstellung im Alten Rathaus von Ratheim

Von: koe
Letzte Aktualisierung:
13185211.jpg
„Schöpferische Vielfalt“ heißt der Titel einer Ausstellung, die jetzt im Alten Rathaus von Ratheim eröffnet wurde. Marion Scheidtweiler, Trude Adler, Klaus-Peter Breidbach, Ulrike Isenrath und Ronny Lorke (v.li.) stellen den Verkaufserlös ihrer Werke der „Trude Adler-Schule“ auf Sansibar zur Verfügung. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. „Schöpferische Vielfalt“ hieß es in diesen Tagen im Alten Rathaus von Ratheim, als eine Ausstellung von fünf Künstlerinnen und Künstlern mit einer gut besuchten Vernissage eröffnet wurde. Trude Adler stellte ihre Bilder und Keramiken aus, Ulrike Isenrath ihre Bilder und Skulpturen, Klaus-Peter Breidbach seine Skulpturen und Fotos, Marion Scheidtweiler ihre Keramiken und Ronny Lorke seine Fotografien.

Einführende Worte zur Ausstellungseröffnung sprach Wilhelm Rixgens und für die musikalische Untermalung der Vernissage sorgte Miriam Kobilke.

Wilhelm Rixgens umriss den künstlerischen Werdegang der Aussteller und wusste von Ulrike Isenrath zu berichten, dass sie aus einer „Malerfamilie“ stamme, Betriebswirtin und Lehrerin sei und sich gerne mit Motiven des Kosmos, Weltalls und Universums beschäftige. Der Fotograf Klaus-Peter Breitbach habe vor etwa 50 Jahren mit einer geschenkten Agfa-Box seine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. Gemeinsam mit Ulrike Isenrath hat er eine Art „Mal-Fotografien“ geschaffen, die es auch auf der Ausstellung zu bewundern galt.

Mit Licht schreiben

Ein weiterer Künstler, der seine Fotografien ausstellte, war Ronny Lohrke, von dem Wilhelm Rixgens sagte, dass es bei ihm darum gehe, mit „Licht zu schreiben und Situationen einzufangen“.

Marion Scheidtweiler, arbeitet mit Ton und experimentiere bei ihren Keramiken mit Schmauchbrand, Raku- und Papier- sowie Ofenbrand. Im Jahre 1992 hat die in Wegberg beheimatete Künstlerin in Brachelen eine Werkstatt für Keramik eröffnet und an Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Wilhelm Rixgens ging zum Abschluss seiner Ausführungen auf die „Vita“ von Trude Adler ein, einer Künstlerin, die insgesamt 30 Jahre als Lehrerin am Berufskolleg Geilenkirchen tätig war. Sie zeigte in der Ausstellung eine Auswahl ihrer Batikbilder. Die Technik sei anspruchsvoll, wie Rixgens ausführte, bei der mit flüssigem Wachs unterschiedliche Motive auf Baumwollstoffe gezeichnet und immer wieder gefärbt werden. Trude Adler arbeitet außerdem mit Ton und stellt überwiegend afrikanisch inspirierte Keramiken her.

Die fünf Künstler hätten sich zusammengefunden, um ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, so Wilhelm Rixgens. Den Verkaufserlös stellten sie Trude Adler für die Flüchtlingskinder der „Trude-Adler-Schule“ auf Sansibar zur Verfügung. Einblicke in das Schulleben auf Sansibar zeigte eine Powerpoint-Präsentation während der Vernissage.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert