Beim „Woodstock der Blasmusik“ ging es um einen guten Zweck

Von: hewi
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Die Frankfurter Band Vorsicht Gebläse verbindet Blasmusikinstrumente mit moderner Partymusik. Foto: hewi

Erkelenz-Kuckum. Zwei Tage Blasmusik gab es in Kuckum auf der Festwiese bei der Premiere der „Niersklänge“. Die Organisatoren und die Partner von der Kinderkrebshilfe Ophoven waren zufrieden und bestätigten: Da ist noch mehr drin! Das sagte auch Uwe Heldens, der für den Ophovener Verein an beiden Tagen dabei war. „Das Konzept ist gut und die Leute haben es gerne angenommen“, resümierte er.

Als die Organisatoren mit ihrer Idee einer Benefizveranstaltung an die Kinderkrebshilfe herantraten, war man zuerst ratlos, erinnert sich Heldens, „denn mit Volksmusik in so geballter Form hatten wir bislang noch nicht zu tun“. Der Verein stimmte dennoch zu und unterstützte die Organisatoren mit allen Kräften.

Vorbild aus Österreich

Das Vorbild für das Festival stammt aus dem Innkreis in Österreich. Dort lockt das „Woodstock der Blasmusik“ jedes Jahr tausende Besucher an, die gemeinsam musizieren und feiern wollen. Unter den Besuchern waren auch die jungen Schützen vom Niederrhein. Schnell war die Idee geboren, ein solches Festival auch selbst aufzuziehen. Die Premiere fiel noch etwas schlanker aus als das Vorbild aus Österreich. Die Partylaune am Samstag im rund 600 Quadratmeter großen Festzelt minderte das aber nicht.

Dafür sorgten auch die Mennekrather und die Frankfurter Band Vorsicht Gebläse, die unter Beweis stellten, dass Blasmusikinstrumente und moderne Partymusik gut zusammenpassen. Die circa 20 Musiker bezeichnen ihren Musikstil als „Brass‘n‘Blues“ und sorgten für gute Stimmung. Nach der Blasmusik feierten die Gäste mit DJ Schürzenjäger weiter.

Am Sonntag folgten die Aachener Zollkapelle sowie der Keyenberger Musikverein. Höhepunkt war das gemeinsame Spiel, zu dem sich Kapellen und Vereine, aber auch Einzelmusiker anmelden konnten. Dirigiert wurde es von dem Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers, der es sich als Schirmherr der Niersklänge nicht nehmen ließ, selbst in die Trompete zu blasen.

Nach der gelungenen Premiere sei eine Wiederholung im nächsten Jahr wahrscheinlich, so die fünf jungen Organisatoren.

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