Beim Jubiläumskonzert ein buntes Programm geboten

Von: Laura Emmerling
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Unter dem Motto „30 – na und!“ präsentiert der „Junge Chor“ aus Brachelen das Jubiläumskonzert zu seinem 30-jährigen Bestehen. Foto: Laura Emmerling

Hückelhoven-Brachelen. Als der „Kanon der Stummen“ in der Pfarrkirche in Brachelen ertönt, wird es plötzlich sehr laut im Kirchenbau. Das ganze Publikum wird von dem „Jungen Chor“ mitgerissen und singt mit. Ob jung oder alt, ist dabei egal. Fest steht: Spaß haben in diesem Moment alle. Unter dem Motto „Wo Jahr und Tag nicht zählt“ feierte der „Junge Chor“ aus Brachelen am vergangenen Sonntag sein 30-jähriges Bestehen.

Ganz so jung ist so manches Chormitglied sicher nicht mehr, die ältesten sind über 60, aber das nehmen die Sängerinnen und Sänger mit Humor. Über eine Namensänderung wurde deshalb nur scherzhaft nachgedacht. „Singen mit Vielfalt, oder besser Singen mit vielen Falten“, scherzt Moderatorin Rita Plum, die mit viel Humor und Charme durch den Abend führt. Sie ist wie viele andere von Anfang an beim Chor dabei.

Zu diesem besonderen Auftritt präsentieren die Brachelener ihr breitgefächertes Repertoire. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von Sabrina Kobusch auf der Klarinette, Sabine Backes auf der Querflöte und Gottfried Houben am Keyboard. Die Pfarrkirche ist bis auf den letzten Platz besetzt, und der Chor wird immer wieder mit Zwischenapplaus belohnt.

Im ersten Block werden neue geistliche Lieder zum Besten gegeben. Danach folgt eine Auswahl an Lobpreis- und Segensliedern auf Englisch. Anschließend beeindrucken Sabrina Kobusch und Gottfried Houben das Publikum mit einem „Menuetto und Trio“ von Mozart. Darauf folgt der „Kanon der Stummen“ von Thomas Laubach, mit dem der Chor gemeinsam mit dem Publikum ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzt.

„Wir sind in diesen Zeiten gefordert, den Stummen und anderssprachigen eine Stimme und eine neue Lebensperspektive zu geben“, sagt Heinz Brand. Das Publikum applaudiert. Im Anschluss geht es mit Gospel und Spirituals weiter, bei dem ruhigere Lieder wie „Let me fly“ von H.C. Jochimsen und „Shout Halleluja to the risen lamb“ von Victor C. Johnson sich abwechseln.

Ein Höhepunkt des Abends ist das Stück „I’ll be there“ von den Jackson Five, das die beiden Sopranistinnen Sandra Köber und Sandra Zitzen im Solo vortragen. Zum Schluss ist noch einmal der ganze Chor gefordert. Bei dem Lied „Music“ von John Miles zeigen die Sängerinnen und Sänger ihr ganzes Können.

Chorleiter Heinz Brand ist sichtlich zufrieden. Und Moderatorin Rita Plum verspricht: „Wir singen weiter!“

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