Beim Jahreskonzert beherrschen Musikschüler Monster und Blockflöten

Von: red
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Die jungen Bläser der Blockflötengruppe und der „Elementaren Musikerziehung mit Schwerpunkt Blockflöte“.

Heinsberg. Pünktlich zum Schuljahreswechsel präsentierten sich die Kinder des Elementarbereichs der Heinsberger Jugendmusikschule in ihrem großen Jahreskonzert im Rondell im Klevchen. Vor berstend vollem Auditorium machten dabei die Kinder des zweiten Früherziehungsjahres den Anfang.

Mit ihren Blockflöten, Glockenspielen, Schlag- und Perkussionsinstrumenten und sogar auf aus Alltagsgegenständen selbst gebastelten Instrumenten brachten sie die von Fachlehrer Peter Heinen eigens komponierte Geschichte „Max und die Maximonster“ zur Aufführung.

Hoch konzentriert gestalteten die meist Fünfjährigen das Abenteuer, das der kleine Max mit seinen ganz persönlichen Monstern erlebt. Diese tauchen nur dann auf, wenn er alleine in seinem Zimmer ist und seiner Phantasie freien Lauf lässt. Am Ende des phantastischen Treibens triumphiert Max natürlich genauso über „seine“ Maximonster, wie die jüngsten Musikschüler über die Spannung ihres ersten großen Auftritts.

Nach dem lautstark gefeierten Auftritt der Früherziehungskinder kamen die jungen Bläser der Blockflötengruppen und der „Elementaren Musikerziehung mit Schwerpunkt Blockflöte“ an die Reihe. Einen großen Teil stellten dabei die Gruppen mit den von der Jugendmusikschule an der Dremmener Marienschule ausgebildeten Kindern. Beginnend mit den Erstklässlern begaben sie sich mit ihren Blockflöten auf eine musikalische Reise, auf der es jede Menge spannende Dinge zu erleben gab. Da war zunächst die traurige Prinzessin zu trösten. Dann galt es, heimlich die zaubernden Kinder der Hexe zu beobachten. An anderer Stelle fanden sich müde Piraten, aus denen plötzlich sehr wache wurden. Auch Klassiker wie den berühmten Kanon von Johann Pachelbel oder das schottische „My Bonnie is over the Ocean“ hatte „Reiseleiter“ Peter Heinen mit eigenen Arrangements in die musikalische Route eingebaut. Die jungen Musiker zeigten sich dabei erstaunlich versiert und flexibel.

Konsequent ausschließlich auf Blockflöten mit barocker Griffweise musizierend, konnte sich das musikalische Ergebnis mehr als nur sehen lassen. Vor allem die auch in der großen Gruppe sichere Intonation war auffallend. Aber auch das offensichtlich schon große Repertoire der Grundschüler war verblüffend. Angeleitet von ihrem Lehrer, der selber permanent zwischen Gitarre und verschiedenen Flöten wechselte, schien auch für die Viertklässler der mehrfache Wechsel zwischen der „normalen“ Sopran-Blockflöte und der größeren Alt-Blockflöte fast selbstverständlich. Hier machte Musik erkennbar wirklich allen Beteiligten Spaß.

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