Beichtmobil: Sakrament im Mini-Bus empfangen

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
10720385.jpg
Das Beichtmobil ist schon in Wassenberg angekommen. Darüber freut sich Pfarrer Thomas Wieners. Während der Oktavwoche steht es für die Pilger, die beichten möchten, hinter der Kirche in Ophoven. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg-Ophoven. Seit mehr als elf Jahren ist das sogenannte Beichtmobil der internationalen katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Auch während der Oktavwoche von Montag, 31. August, bis Sonntag, 6. September, in St. Mariä Himmelfahrt in Ophoven soll es Menschen Gelegenheit geben, mit einem Priester zu sprechen, seelsorglichen Rat einzuholen und, wenn gewünscht, ihr Leben durch eine sakramentale Beichte in Ordnung zu bringen. Sinn und Zweck des rollenden Beichtstuhls ist es, die Menschen in Deutschland neu für die Beichte zu interessieren.

„Im Zuge der Einführung von Bußandachten haben viele Menschen gedacht, die Beichte sei gänzlich abgeschafft“, erklärt Pfarrer Thomas Wieners. „Mit dem Beichtmobil können wir sie wieder ins Bewusstsein der Menschen rufen“, sagt er.

„Mir persönlich ist die Beichte sehr wichtig und ich habe durch das regelmäßige Beichten gemerkt, dass ich sensibler werde und mich öfter hinterfrage, ob meine Reaktion, mein Verhalten richtig war“, erklärt eines der Gemeindemitglieder, das die Aktion „Beichtmobil“ während der Oktavwoche mit initiiert hat. „Des Weiteren ist die Lossprechung von den Sünden ein so schönes, befreiendes Gefühl – und es gelingt mir besser, auch anderen zu vergeben.“

Mit dem Beichtmobil knüpft „Kirche in Not“ an die Tradition der „Kapellenwagen“ an. Mit diesen zu fahrenden Kirchen umgebauten Lkw hatte der Gründer der Hilfsorganisation, Pater Werenfried van Straaten, nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken in Diasporagebieten sicherzustellen. Später hat „Kirche in Not“ mit schwimmenden Kirchen auf dem Amazonas in Brasilien und auf der Wolga und dem Don in Russland auch auf dem Wasser dafür gesorgt, dass die Kirche in schwer erreichbare Gebiete kommen konnte.

Während der Oktavwoche ist das Beichtmobil, das hinter der Kirche steht und sogar über eine Rampe erreichbar ist, wie folgt besetzt: am Montag, 31. August, von 11.30 bis 12.30 Uhr mit Pfarrer Thomas Wieners, von 17 bis 18.30 Uhr mit Pater Manfred Krause SVD, am Dienstag, 1. September, von 9.30 bis 10.30 Uhr mit Pater Manfred Krause SVD und von 18 bis 20 Uhr mit Pfarrer Roland Scheulen, am Mittwoch, 2. September, von 9 bis 10 Uhr mit Pater Manfred Krause SVD und Pfarrer Thomas Wieners, von 18 bis 20 Uhr mit Pfarrer Marian Mertens, am Donnerstag, 3. September von 8 bis 9 Uhr mit Pfarrer Marian Mertens und von 16.30 bis 18.30 Uhr mit Pfarrer Thomas Wieners, am Freitag, 4. September, von 11.30 bis 12.30 Uhr mit Pater Manfred Krause SVD und nach der Jugendmesse (18.30 Uhr) mit Pfarrer Thomas Wieners, am Samstag, 5. September von 10 bis 12 Uhr und von 18.30 bis 20 Uhr mit Pater Manfred Krause SVD.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert