Bei den Jecken in Porselen ist Humor daheim

Von: Anna Petra Thomas
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Als Schornsteinfegerinnen und zugleich Glücksbringerinnen fürs neue Jahr tanzten sich die Mädchen der Showtanzgruppe „Emotion“ ganz am Ende der Sitzung in die Herzen der Zuschauer.
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Die Jüngsten des KV Püescheler Klompe schwebten als Schmetterlinge gleich als erste ins Programm der Galasitzung und ernteten großen Beifall. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Porselen. Nur wenige Minuten brauchte es in der Porselener Mehrzweckhalle nach dem Einmarsch von Elferrat und Garde sowie der Begrüßung von Sitzungspräsident Georg Krichel, um der Stimmung der diesjährigen Galasitzung einen ersten Höhepunkt zu geben.

Dafür sorgten die allerkleinsten Aktiven des Karnevalsvereins Püescheler Klompe, genannt die „Tanzmäuse“. Als Schmetterlinge verkleidet schwebten sie über die Bühnenbretter und hatten mit ihren Trainerinnen Monike Pittscheidt, Sandra Heuter und Sabrina Krichel sogar eine Zugabe einstudiert.

Weiter ging´s mit den Kirchhovener Stimmungssängern „Martin & Michael“, die alle Gäste in der Halle schon zu früher Stunde von ihren Stühlen lösten. Sein Postauto gleich dabei hatte Franz-Josef Bienentreu, der zwar aus Duisburg kam, aber doch viel Lokalkolorit in die Stimmung hineingab, als er beispielsweise äußerst humorvoll von der Reise seines „Schorschi“ (Präsident Georg Krichel) nach London berichtete.

Schwarzlicht

Eindrucksvoll präsentierte sich nicht nur die Garde des Vereins mit ihren Trainerinnen Manuela Staaks und Melina Dohmen, sondern auch die Frauengruppe namens „Schlusslichter“ mit einer Schwarzlicht-Darbietung, die sie zu rockenden Straußen machte. Als Wortakrobat erwies sich Hans-Jürgen Pinter aus Andernach in der Robe des lustigen Rheinländers. Besonders gut kam beim Publikum seine Hommage an Hans Hachenberg an, besser bekannt als die „Doof Noss“. Für das Publikum fand er ebenso viel Lob wie sein Vorredner Bienentreu. „Ich habe gehört, hier bei euch ist der Humor zu Hause“, lautete es aus seinem Munde. Auch er verlegte viele seiner Witze einfach nach Porselen oder Heinsberg, so wie den des Nachbarn, der seine Blumenhochzeit feiert: „Sie verwelkt, er verduftet!“

„Mann oder Frau, wer weiß das schon genau“, hieß das Motto des Randerather Männerballetts, das sich in feinen Ballkleidern präsentierte und dabei viel Bein zeigte. Kochte die Stimmung dabei schon hoch, erreichte sie einen weiteren Höhepunkt beim Einzug des Stadtprinzen Guido I. (Geiser) mit einer großen Schar Kemper Gröne. Tanzgarde, zwei Showtanzgruppen und die Mariechen Annika Jütten und Jenny Peggen zeigten dem begeisterten Publikum ihr Können. Neben den Kempenern freute sich der Sitzungspräsident, auch viele Tollitäten weiterer Gesellschaften in der Halle begrüßen zu können.

Freche Vögel

Als „Gérard“ war Gerhard Rother aus Leverkusen angereist. Er verzauberte das Publikum nicht nur mit seiner Stimme, sondern gleich mit zwei weiteren, die er als Bauchredner seinen beiden frechen Vögeln Emilio und Richy verlieh. Weniger mit seiner Feuerwehrmann-Verkleidung als mit Akrobatik in Perfektion begeisterte das Männerballett „Lückenbüßer“, das sich bei der jüngsten NRW-Meisterschaft den fünften Platz gesichert hatte, wie der Präsident stolz verkündete.

Tänzerisches Sahnehäubchen

Zugleich optisch und tänzerisch das Sahnehäubchen setzten die hübschen Schornsteinfegerinnen der Showtanzgruppe „Emotion“ der gelungenen Sitzung auf. Sie hatte ihren zeitlichen Rahmen da schon weit überschritten, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat. Die Gruppe „Op Kölsch“ hielt sie beim musikalischen Ausklang weiter hoch.

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