Bauwagen „Abhänger“ findet neue Heimat in Millich

Von: koe
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Am Taubenweg in Millich wurde jetzt der Bauwagen „Abhänger“ seiner Bestimmung übergeben. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Millich. Sie nennen ihn liebevoll „Abhänger“, jene etwa 30 Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren im Stadtteil Millich, die jetzt den Bauwagen als regelmäßige Einrichtung am Taubenweg nutzen können.

Gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hückelhoven hat die Stadt etwa sechs Jahre den Jugendtreff „Chillhouse“ betrieben und der Bauwagen „Abhänger“ hatte seinen Platz an der Schaufenberger Straße. Die beiden Orte hatten sich als beliebte Treffpunkte für die Jugend entwickelt. Inzwischen wurde der Jugendtreff „Chillhouse“ geschlossen, und die Verantwortlichen beschlossen, den Bauwagen im Rahmen der mobilen Jugendarbeit zum Spielplatz am Taubenweg in Millich umziehen zu lassen.

Jetzt fand die Einweihung statt, und die Jugendleiterin der Evangelischen Kirchengemeinde, Annette Peters, konnte viele Gäste begrüßen. Zusammen mit Sina Sonnenfeld, einer Studentin der Sozialpädagogik, hat sie die pädagogische Arbeit vor Ort begonnen.

Als stellvertretender Bürgermeister freute sich Dieter Geitner bei der Eröffnung darüber, dass der Bauwagen jetzt wieder genutzt werden kann. Als Geschenke und Ermunterung für ein friedliches Zusammenleben wurden kleine Friedenstauben verteilt. Annette Peters betonte: „Wir haben es endlich geschafft, hier kreativ und aktiv tätig zu sein.“ Die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Millich werde sich verändern, hieß es.

Wichtige Bestandteile sollen sein: Die Ermöglichung der sozialen Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen an gemeinsamen kostenfreien Ausflügen in die nähere Umgebung, ins Kino oder ins Theater; die Vernetzung mit anderen Jugendeinrichtungen in der Stadt und den Streetworkern und die Qualifizierung von jugendlichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Erwähnung fand in diesem Zusammenhang auch der Kontakt zur internationalen Förderklasse der Hauptschule In der Schlee. Die Jugendlichen dort stammen aus dem Iran, Irak, Syrien und aus Süd- und Osteuropa. Es wurden bereits gemeinsame Tagesausflüge unternommen, die Sprachkenntnisse der Migranten verbessert und der interkulturelle Austausch gefördert. Die Evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Hückelhoven wollen durch verschiedene Aktionen die Jugendlichen motivieren gegenseitigen Respekt und Toleranz einzuüben.

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