Bauverein Erkelenz zieht positive Bilanz

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Erkelenz. Mit einem Bilanzgewinn von 20.657,72 Euro schloss der Bauverein Erkelenz sein Geschäftsjahr 2016 ab. Der Gewinn wurde nach dem einstimmigen Beschluss der Genossenschaftsmitglieder bei der 104. Mitgliederversammlung im Foyer der Stadthalle der Bauerneuerungsrücklage zugewiesen.

Zuvor hatte der Geschäftsführende Vorstand Norbert Schnitzler in seinem Geschäfts- und Lagebericht über den Bestand der Wohnungen und über die Zahl der Mitglieder berichtete. Zum Jahresende 2016 war die Zahl der Genossenschaftsmitglieder von 330 auf 331 angestiegen. Ende 2016 bewirtschaftete der Bauverein 69 Häuser. Davon stehen 61 Häuser mit 237 Wohnungen, sieben Gewerbeeinheiten, 18 Tiefgaragenplätzen und 73 Einstellplätzen im Eigentum des Vereins. Ein Haus an der Glück-Auf-Straße war verkauft worden. Hinzu kommt die Betreuung von acht fremden Häusern mit 48 Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten.

Vermietungsschwierigkeiten hätten sich keine ergeben, sagte Schnitzler. Die monatliche Sollmiete für die eigenen 237 Wohnungen belief sich 2016 auf 78.855 Euro. Das entspricht einer Miete von 5,13 Euro pro Quadratmeter. 2015 waren es 5,07 Euro. „In 2017 werden weitere Mietanpassungen bei freifinanzierten Wohnungen erfolgen“, kündigte Schnitzler an. Er verwies auch auf die gestiegenen Investitionen bei der Instandhaltung. 246 117 Euro wurden aufgewendet, das sind 15,62 Euro pro Quadratmeter, im Vorjahr waren es 11,40 Euro.

Dass die Wohnungsbaugenossenschaft auf dem neuesten Stand der Dinge ist, erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Josef Küppers bei der Vorstellung der neuen Internetpräsenz. Nicht nur die Technik wurde erneuert, es gab auch einige Änderungen an der Homepage, die den Mitgliedern Hilfestellung bei Problemen geben können. So können sie Schadensmeldungen auch über das Internet an die Geschäftsstelle des Bauvereins abgeben. Außerdem wird die neue Homepage über eventuelle freie Wohnungen zeitnah informieren und sind Bewerbungen für Wohnungen beim Bauverein per Internet möglich. In spätestens zwei Monaten wird die Seite online gestellt sein.

Dass der Bauverein auch 2015 gut gewirtschaftet hatte, ging aus dem Prüfbericht des Genossenschaftsverbands hervor, den der Vorstandsvorsitzende Hermann-Josef Kubatta verlas. Der Bericht wurde anstandslos zur Kenntnis genommen. Einstimmig verlief auch die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Heinz-Josef Lenzen als Vertreter der Stadt Erkelenz beantragt hatte.

Und auch die letzte Abstimmung der Versammlung war einstimmig: Da die Wahlzeit von Elke Schwarz ausgelaufen war, schied sie aus dem Aufsichtsrat aus. Ihre vom Aufsichtsratsmitglied Leo Pikula vorgeschlagene Wiederwahl in den Aufsichtsrat war eine Formsache ohne Diskussion oder Aussprache. Anschließend wurde Elke Schwarz bei der konstituierenden Sitzung des neuen Aufsichtsrates wieder zur Vorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreter Leo Pikula, als Schriftführer Wilfried Mercks, als stellvertretende Schriftführerin Dorothee Brand und als Beisitzer Edeltraud Gorra und Gerhard Jackels.

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