Bauernmarkt zeigt Tiere, Kunst und Kulinarisches

Von: Helmut Wichlatz
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Dackelgroß können die Deutschen Riesen werden. Wuschelige Exemplare dieser Kaninchenrasse sind auch bei der Tierschau auf dem Bauernmarkt in Erkelenz zu sehen. Foto: imago/Petra Schneider
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Bürgermeister Peter Jansen und die Macher des Marktes. Foto: hewi

Erkelenz. Am ersten Oktoberwochenende findet auf Hohenbusch der mittlerweile 17. Bauernmarkt statt. Längst hat die Veranstaltung überregionale Bedeutung erlangt und zieht ein breites Publikum mit seiner Mischung aus landwirtschaftlichen Produkten, Handwerk, Tierschauen und Vorführungen.

Bürgermeister Peter Jansen erinnerte bei der Präsentation des Programms an die Anfänge, die aus „ein paar Buden und einem Zelt“ bestanden. Mit denen käme man heute bei rund 130 angemeldeten Ausstellern nicht mehr aus.

Wilfried Bürgers, Brudermeister der Golkrather St.-Sebastianus-Schützen stellte das Programm vor und betonte, dass der 3. Oktober als Feiertag ideal für die Eröffnung des Marktes geeignet sei. Gemeinsam mit den Schützen der Erkelenzer Bruderschaft Unserer Lieben Frau, den Landfrauen und mit Unterstützung der Stadt zeichnen sie sich für den Bauernmarkt verantwortlich. Die Stände mussten in diesem Jahr ein bisschen zusammenrücken, wie Bürgers erklärte.

Die Strohmiete im Innenhof, die unter anderem als Weinstube eingeplant war, musste zwischenzeitlich aus der Planung genommen werden, nachdem schwere bauliche Mängel festgestellt worden waren. „Wir zeigen typische und frische landwirtschaftliche Produkte wie Obst, Gemüse, Eier und Fleisch“, erklärte er. „Aber auch Kunst und Handwerk kommen nicht zu kurz.“

Einen festen Bestandteil auf dem Bauernmarkt hat auch die Internationale Euregioschau des Rasse- und Kleintierzüchtervereins. „Es ist die bestbesuchte Schau im Rheinland“, hob Joachim Mützke hervor. „Die ausgestellten 150 Tiere stammen von allen Kontinenten.“ Um den Tieren auch mehr Platz und eine Rückzugsmöglichkeit zu geben, wurde die Zahl von zuletzt 200 auf 150 gesenkt. Der Riesenclub Rheinland ist mit seinen dackelgroßen Riesenkaninchen ebenso vertreten wie verschiedene Züchter mit Schafen, Ponys, Alpakas, Hüte- und Jagdhunden.

Die Landfrauen werden auch in diesem Jahr wieder dabei sein. „Rund ums Ei“ wollen sie in diesem Jahr aufklären, informieren und Lust machen auf regionale Produkte. Pünktlich zum Bauernmarkt ist auch das dritte Kochbuch der Landfrauen fertig geworden, sagte Heike Kresken. Nach Kartoffeln und Gemüse widmen sich die Landfrauen im dritten Band dem heimischen Obst.

Ebenfalls Tradition auf dem Bauernmarkt ist der Ehrenvogelschuss, zu dem der Kreisverband der Schützen am Samstag, 3. Oktober, nach der Eröffnung um 12 Uhr einlädt. Schießen darf jeder, den ersten Schuss wird der Vorjahressieger Wilfried Oellers (MdB CDU) abgeben. Bezirksbrudermeister Hermann-Josef Kremer betonte, dass der Bauernmarkt für die Schützen einen hohen Stellenwert einnehme, da er dem Schützenwesen eine Möglichkeit biete, sich mit seinen Traditionen und Bräuchen vor einem breiteren Publikum zu präsentieren.

Auch den Shuttle-Service wird es in diesem Jahr wieder geben. Einzige Änderung gegenüber dem Vorjahr: Die Haltestelle an der Aachener Straße gegenüber des Rewe-Marktes entfällt dieses Jahr, weil der Rewe-Parkplatz nicht zur Verfügung steht. Die Haltestelle wurde stadteinwärts auf die Aachener Straße gegenüber dem Gloria-Kino verlegt. Das dortige Parkdeck kann genutzt werden. Auch der Busbahnhof am Konrad-Adenauer-Platz liegt auf der Shuttle-Strecke. Für Besucher, die mit dem Auto kommen, werden im Umfeld Hohenbuschs abgeerntete Felder als Parkplätze hergerichtet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt zwei Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren zahlen nichts.

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