Erkelenz-Hetzerath - Bauernmarkt: Tierisch Gutes vom Lande

Bauernmarkt: Tierisch Gutes vom Lande

Von: Helmut Wichlatz
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Leuchtende Kürbisse, possierliche Schweine, knackige Würste und niedliche Fohlen gibt es auf dem Bauernmarkt auf Hohenbusch. Die Landfrauen starten den Wettbewerb: Wer schält die längste Schale? Fotos (5): hewi Foto: hewi
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Leuchtende Kürbisse, possierliche Schweine, knackige Würste und niedliche Fohlen gibt es auf dem Bauernmarkt auf Hohenbusch. Die Landfrauen starten den Wettbewerb: Wer schält die längste Schale? Fotos (5): hewi Foto: hewi
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Leuchtende Kürbisse, possierliche Schweine, knackige Würste und niedliche Fohlen gibt es auf dem Bauernmarkt auf Hohenbusch. Die Landfrauen starten den Wettbewerb: Wer schält die längste Schale? Fotos (5): hewi Foto: hewi
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Leuchtende Kürbisse, possierliche Schweine, knackige Würste und niedliche Fohlen gibt es auf dem Bauernmarkt auf Hohenbusch. Die Landfrauen starten den Wettbewerb: Wer schält die längste Schale? Fotos (5): hewi Foto: hewi

Erkelenz-Hetzerath. Schon vor der offiziellen Eröffnung drängten sich die Besucher über den Bauernmarkt auf Hohenbusch. Die mittlerweile 18. Veranstaltung lockt auch bei eher herbstlichem Wetter die Besucher aus der gesamten Region an.

Kein Wunder, denn man kann so manches Schnäppchen machen und darüber hinaus bietet der Bauernmarkt etwas für jeden Geschmack. Neben den frischen Produkten und Erzeugnissen aus der Land- und Viehwirtschaft gab es nützliche Artikel und Dekoratives für Haus, Hof und Garten.

Der Bauernmarkt auf Hohenbusch ist eine Leistungsschau der Landwirtschaft und regionale Produktschau gleichermaßen. Auch Freunde des Kunsthandwerks kommen gerne. Wo sonst kann man dem Künstler zuschauen, wie er mit der Kettensäge aus einem Baumstumpf eine rustikale Statue für den Garten zaubert?

Und wann kann man kleinen Küken live und in Echtzeit beim Schlüpfen zuschauen oder nach Herzenslust mit Kaninchen schmusen? Auch das Beschlagen von Pferden kennt man sonst eher aus dem Fernsehen. Auf Hohenbusch bekommt man es für zwei Euro Eintritt (ab 17 Jahren) live geboten.

Einige Besucher kommen seit Jahren gezielt und decken sich mit frischen Lebensmitteln ein. Carla Laqua und Ioan Robu aus Baal schlugen am Stand der Erkelenzer Metzgerei Rösken zu. „Einiges wird sicher bis Weihnachten halten“, erklärte Laqua.

Sie schätze die Vielfalt und die Frische gleichermaßen, fügte sie hinzu. Ein weiterer Vorteil, wegen dem viele Kunden kommen, ist die Möglichkeit, auch vor Ort am Stand zu probieren. Ob Olivenmarmelade oder ein besonderer Streichkäse, meist gilt: zuerst wird probiert und dann gekauft.

Regen Zulauf hatte auch die mittlerweile 13. Euregioschau des Rasse- und Geflügelzuchtvereins Odenkirchen im Laienbrüderhaus. Dort erwarten die Besucher seltene Zuchtvögel aus allen fünf Kontinenten sowie die bereits erwähnte Brutstation. Überall auf dem Gelände traf man auf gefiederte oder andere Nutztiere.

Bei Rösken gleich neben dem Stand gab es auch das seltene und durchaus schmackhafte Schwäbisch-Hällische Landschwein, das durch seine Musterung auffiel. Es ist die älteste dokumentierte Hausschweinrasse in Deutschland. Wie es schmeckt, konnte man gleich nebenan probieren.

Nicht zum Verzehr, sondern für die Jagd geeignet sind die Frettchen, die Ralf Kubissa vom Jagdgebrauchshunde-Verein aus Mönchengladbach vorstellt. Die Frettchen werden zum Ausscheuchen des Jagdwilds eingesetzt und in Zusammenarbeit mit Falken oder Hunden eingesetzt, wie Kubassa erläutert. Er versichert, dass die Tiere handzahm werden können, ausprobieren sollte man es vielleicht besser nicht.

Das Programm ist auch heute wieder abwechslungsreich und reicht von Arbeitsvorführungen mit altem landwirtschaftlichen Gerät bis hin zur Arbeit eines Hütehundes oder Mitmach-Angeboten beim Stofffärben oder beim Kartoffelschälwettbewerb der Landfrauen. Dabei geht es darum, am Ende die längste zusammenhängende Schale zu haben. Dazu bieten die Landfrauen in diesem Jahr Wissenswertes und Schmackhaftes rund um die nahrhafte Knolle.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst und anschließender Haustiersegnung wurde der Markt am Sonntag offiziell eröffnet. Traditionell folgt darauf der Ehrenvogelschuss, zu dem Gäste aus Politik, den Verbänden und der Verwaltung eingeladen sind.

Zur Eröffnung betonte Bürgermeister Peter Jansen, dass der Bauernmarkt eine der bekanntesten Veranstaltungen in Erkelenz sei. „Was vor 18 Jahren mit ein paar Buden auf dem Hof angefangen hat, hat sich zu einem Markt gemausert, der über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wird“, sagte er. Kreislandwirt Bernhard Contzen bezeichnete ihn als Möglichkeit des direkten Austauschs zwischen Verbrauchern und Produzenten

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