Hückelhoven - Baubeginn im Herbst: L117n ist auf den Weg gebracht

Baubeginn im Herbst: L117n ist auf den Weg gebracht

Von: kalauz
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Dienstag wurden die Verträge für den Bau der L117n als Ortsumgehung Ratheim und Millich unterzeichnet. Sechsmal mussten (v.l.) Gerhard Decker (NRW), Helmut Holländer, Bernd Jansen und Dr. Achim Ortmanns für die Stadt sowie Landrat Stephan Pusch zum Füller greifen. Foto: kalauz

Hückelhoven. Jetzt geht’s los: Die Unterschriften unter dem Vertrag sind trocken, der Spaten liegt griffbereit, im Herbst ist Baubeginn. Die Ortsumgehung Landesstraße 117n für Ratheim und Millich soll in sechs Jahren fertig sein.

„Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung wird ein herausragendes Straßenbauprojekt in der Geschichte der Stadt Hückelhoven auf den Weg gebracht“, sagte Bürgermeister Bernd Jansen am Dienstagmorgen mit Blick auf Gerhard Decker. Der ist beim Landesbetrieb Straßenbau NRW Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein und wird das Bauprojekt in den kommenden Monaten und Jahren akribisch und federführend begleiten.

Den letzten Anstoß zur Realisierung der schon seit vielen Jahren geplanten und längst überfälligen Ortsumgehung für die besonders vom Schwerlastverkehr gebeutelten Anwohner der beiden Hückelhovener Ortsteile hatte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek bei seinem Besuch im August des vergangenen Jahres in Hückelhoven gegeben: Er hatte den Bürgern von Ratheim und Millich versprochen, noch in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen. „Ich freue mich, dass nach unserer Verabredung vom August 2014 das Vorhaben so schnell zur Umsetzung kommt. Wir werden damit gemeinsam die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt weiter vorantreiben“, ließ der Herr Minister gestern aus Düsseldorf wissen.

In Angriff genommen wird zunächst der erste Bauabschnitt der Umgehung – fester Kostenpunkt: zehn Millionen Euro, wovon die Stadt Hückelhoven drei Millionen und der Kreis Heinsberg zwei Millionen Euro übernehmen – von Wassenberg bis zur Autobahn 46 bei Millich.

Bei der Realisierung, so Bürgermeister Bernd Jansen wird unter anderem – aufgepasst! – „das Bundesautobahnabfahrtsohr aus Richtung Düsseldorf umgedreht“. Straßenbau ist schwieriger als man gemeinhin vermutet...

Landrat Stephan Pusch, der zur Vertragsunterzeichnung ins Hückelhovener Rathaus gekommen war, bedankte sich ausdrücklich bei den Parteien im Heinsberger Kreishaus, die den Beschluss, sich an dem Straßenbauprojekt für Hückelhoven finanziell zu beteiligen, einstimmig gefasst hatten. „Dieser Bau ist auch wichtig für die weitere industrielle Entwicklung des Kreises Heinsberg“, sagte Pusch. Zumal dieser Kreis nach den Prognosen bevölkerungsmäßig im Gegensatz zu anderen Kreisen in NRW weiter wachsen werde.

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