Barocke Klänge beim Konzert des evangelischen Kirchenchors

Von: hewi
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Kompositionen von Bach und Haydn standen auf dem Programm des evangelischen Kirchenchors. Unterstützt wurde er von Bariton Andreas Ost, der Camerata Mönchengladbach und Konzertmeisterin Johanna Brinkmann.

Erkelenz. Werke von Johann Sebastian Bach und Joseph Haydn standen bei einem Konzert in der evangelischen Kirche auf dem Programm. Eingeladen hatte der Kirchenchor der Evangelischen Gemeinde, der sich unter der Leitung von Annette Wagner immer wieder musikalischen Themen aus dem Barock zuwendet.

Unterstützt wurde der Chor vom Bariton Andreas Ost, der Camerata Mönchengladbach und Konzertmeisterin Johanna Brinkmann sowie Kantor Stefan Emanuel Knauer an der Orgel.

Bachs Kantate BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ spiegelt den lutherischen Pietismus und das emotionale Verlangen des Gläubigen nach der Nähe Jesu wider. Die sogenannte „Kreuzstabkantate“ stammt aus dem Jahr 1726. Der Text wurde von Christoph Birkmann verfasst. Den Schluss der Kantate widmete Bach einem Text von Johann Franck: „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder, komm und führe mich nur fort; löse meines Schiffleins Ruder, bringe mich an sichern Port.“

Mit Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ wurde ein Wechsel in die Gedankenwelt der katholischen Gegenreformation vollzogen. Im Konzert wurde die Version für Klavier und Streichquartett aufgeführt.

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