Bands lassen es bei „Rockin’ Baal“ krachen

Von: gp
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Die Ratheimer Formation Deihard Ceilidh während ihres Gigs bei der Charity-Veranstaltung Rockin’Baal. Foto: Günter Passage

Hückelhoven-Baal. 13 Jahre lang begeisterte die Baaler Rocknacht die Musikfreunde. Abgelöst wurde diese weithin beliebte Veranstaltung von der Konzertveranstaltung „Rockin’ Baal“, die im Rahmen des diesjährigen Baaler Schützenfestes die zweite Auflage startete.

Nach langen und intensiven Vorbereitungen, wobei Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen die Schirmherrschaft für dieses Festival übernommen hatte, stand das Programm. Mit den Bands Deihard Ceihidh, Betonunion und Rockforce, die allesamt an diesem Abend ohne Gage antraten, hatten Rockin’ Baal-Vorsitzender Markus Alwicher und seine Mitarbeiter drei angesagte Bands verpflichten können.

Während in den vergangenen Jahren das Festzelt als Ort des Geschehens aus allen Nähten platzte, hatte sich an diesem Abend das zahlende Publikum anderen Veranstaltungen zugewandt. Eine traurige Erkenntnis für die Organisatoren, die sich mit sehr viel Enthusiasmus um ein abendfüllendes Programm bemüht hatten. Zumal der Erlös auch diesmal, wie in den Statuten des Vereins verankert, sozialen Institutionen zugeführt wird.

Gewandet in schottischer Landestracht, mit dem obligatorischen Kilt, begann die Ratheimer Formation Deihard Ceilidh diesen Rockabend. Ungewöhnlich für eine Rockband auch der Dudelsack, gespielt von Reiner Wagner, gleichzeitig Gründer der Band. Mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Arrangements spielten sich die „Ratheimer Highländer“ schnell in die Herzen der Fans.

Mit kraftvollen Gitarrenriffs und einem dynamisch und stimmgewaltig auftretenden Frontmann, begann die Band Betonunion ihre Show. Bereits zu Beginn ihres Auftritts bewiesen die fünf Bandmitglieder, dass ihnen der Rock in die Wiege gelegt wurde. Auch Betonunion stellte nachhaltig ihr großes musikalisches Können unter Beweis.

Als Headliner des Abends präsentiert, verzückten die Bandmitglieder von Rockforce die Musikfans. Mit ihrem Repertoire aus den 80er Jahren packte die Band gleich den Dampfhammer aus. Neben den Klassikern von AC/DC, Scorpions, van Halen oder White-snake, von den fünf Bandmitgliedern exzellent gecovert, stand nicht nur das ungewöhnliche Bühnen Outfit der fünf Musiker im Fokus der Besucher. Auch deren Bühnenperformance überzeugte an diesem Abend vollends.

Einzig und alleine die spärliche Besucherresonanz an diesem Abend hinterließ einen Wermutstropfen im Freudenkelch von Rockin’Baal.

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