Ballettschüler tanzen sich durchs Wunderland

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Heinsberg. Nachdem sich das Junge Musical-Theater Heinsberg im vergangenen Jahr eine Pause gönnte, steht es in diesem Dezember mit „Alice im Wunderland“ an gleich zwei Aufführungsorten auf der Bühne.

Vor genau zwei Jahren begeisterte das Junge Musical-Theater Heinsberg mit einer Ausgabe des weltberühmten Ballettes „Der Nussknacker“ sein Publikum und konnte damit an erfolgreiche Produktionen wie „Die Eiskönigin“, „Peter Pan“ oder „Vier ohne Furcht“ anknüpfen.

Und jetzt proben wieder 120 hochmotivierte Schülerinnen und Schüler der Ballettschulen Ballett und Bewegung Martina Hardt in Erkelenz und Irena Kostova in Heinsberg im Ballettsaal, um „Alice im Wunderland“ zu einem Erfolg werden zu lassen.

Wie die vorhergegangenen Produktionen des Junges Musical-Theaters verspricht „Alice im Wunderland“ eine kindgerechte Inszenierung, farbenfrohe Kostüme und faszinierende Bühnenbilder. Diese Version des Stücks zeichnet sich vor allem durch seine Mischung aus Theater und Tanz aus. Das Team arbeitet an ausgefallene Effekten und Ideen, die das Wunderland zum Leben erwecken.

Die Handlung: Während ihre Lehrerin aus einem Buch vorliest, sieht die Titelheldin Alice (Anna-Maria Wolff) ein sprechendes, weißes Kaninchen (Peter Collienne), das auf eine Uhr starrt und meint, es komme zu spät. Neugierig folgt Alice ihm zu seinem Bau. Dort fällt sie weit hinunter und findet sich in einer verrückten, neuen Welt, dem Wunderland wieder.

Hier begegnet sie nach und nach den verrückten Bewohnern des Wunderlandes, wie zum Beispiel der Grinsekatze (Marie Randerath), der Raupe Absolem (Marie Schwesinger) oder dem verrückten Hutmacher (Paula Randerath). Schließlich führt ihr Weg sie zur Herzkönigin (Gunda Neukirch). Diese möchte allerdings liebend gerne jedem den Kopf abschlagen lassen. Wie es Alice letztlich ergeht soll an dieser Stelle ein Geheimnis bleiben.

Alice im Wunderland ist ursprünglich ein im Jahr 1865 erschienenes Kinderbuch des britisches Autoren Lewis Carroll. Trotz des beachtlichen Alters hat die Idee nicht an Originalität verloren. Dies nutzt Ballettmeisterin Irena Kostova gekonnt aus, um dieses farbenfrohe Stück zu inszenieren. Die Ballettschülerinnen und Schüler proben seit den Sommerferien sehr intensiv, um ihr Können zu präsentieren. Bei den Proben kitzelt Irena Kostova nicht nur tänzerisch, sondern auch schauspielerisch das Beste aus ihren Schülerinnen und Schülern heraus.

Das Ergebnis ist an folgenden Terminen zu sehen: 6. (16 Uhr) und 7. Dezember (15 Uhr), in der Stadthalle in Heinsberg und am 13. Dezember (16 Uhr) in der Stadthalle in Erkelenz. Karten sind in der Ballettschule Kostova in Heinsberg und der Buchhandlung Wild in Erkelenz (Erwachsene: zehn Euro, Kinder: sechs Euro) zu erwerben.

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