Bald wieder Wasser im Bett der trockengefallenen Niers

Von: eska
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Noch liegt das Bett der Niers trocken. Bald soll hier wieder Wasser fließen. Foto: Stefan Klassen

Heinsberg. Wo einmal munter Wasser floss, liegt heute nur noch Laub und mancherorts gar Abfall: im Bett der Niers bei Kuckum. Nachdem in den vergangenen Monaten Bürger ihre Sorge um den trockengefallenen Wasserlauf geäußert und Politik, Verwaltung sowie Tagebaubetreiber RWE Power aufgefordert hatten, die Niers zu retten, ist nun eine Lösung in Aussicht.

Die Stadt Erkelenz, der Niersverband, der Kreis Heinsberg und RWE Power haben sich unter Leitung der Bezirksregierung Köln darauf geeinigt, der wegen des Tagebaus trockenen Niers im Bereich Kuckum Wasser zuzuführen.

Ab der Mündung der Köhm nördlich von Keyenberg soll eine Rohrleitung an der Niers entlang bis zum Kaulhausener Fließ verlegt werden, um dort künftig drei bis fünf Liter Wasser pro Sekunde einzuleiten. Die für die Baumaßnahmen erforderlichen Anträge zur Genehmigung werden nach Angaben der Bezirksregierung jetzt auf den Weg gebracht.

RWE Power habe sich bereiterklärt, die Kosten des Projekts zu übernehmen. „Hierzu war RWE aber rechtlich nicht verpflichtet“, so Freia Johannsen von der Bezirksregierung Köln.

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