Bäume weg, Fragen bleiben: Erkelenz soll Antworten geben

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Die Stellen, wo die Bäume standen, sind an der Erkelenzer Burg noch gut zu erkennen. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Mehrere einst stattliche Bäume sind in der Innenstadt gefällt worden – so auch an der Erkelenzer Burg (Bild), wo die ehemaligen Baum-Standorte noch deutlich zu sehen sind. Auch die Fällung eines Baumes kürzlich auf dem Markt nimmt die Grünen-Ratsfraktion nun zum Anlass, genauer nachzufragen, wie die Stadt insgesamt mit ihren Bäumen umgeht.

„In der Kernstadt wurde das öffentliche Grün in zentraler Lage in den letzten Jahren massiv zurückgenommen. Das ist eine Entwicklung, die das Bild einer grünen Stadt Erkelenz, das viele Jahre ein Aushängeschild war, bedenklich verändert“, so Fraktionssprecherin Beate Schirrmeister-Heinen. Sie und ihre Kollegen haben deshalb mehrere Fragen an Bürgermeister Peter Jansen zusammengestellt.

So wollen die Grünen wissen, warum der Baum auf dem Markt gefällt und nicht ersetzt wurde und ob weitere Fällungen vorgesehen sind. Außerdem möchten sie wissen, wann Ersatzpflanzungen für die Kastanien an der Burg, für die Rotdornbäume entlang der Nordpromenade, für die abgestorbenen Birnbäume entlang der von-Reumont-Straße und für die Linden, die dem Kreisverkehr an der Brückstraße weichen mussten, erfolgen. Außerdem bitten sie zu begründen, warum die Rotdornbäume an der Glück-auf-Straße nicht ersetzt wurden, die gefällt werden mussten.

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