B56n: Saeffelener sehnen Straßenfreigabe herbei

Von: agsb
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Brücken stehen, Böschungen sind begrünt: die B 56n ist auch nahe Waldenrath fast fertiggestellt. 2017 soll der Verkehr rollen. Foto: Stefan Klassen
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Informierten die Bürger im Pfarrheim Saeffelen: (von rechts) Heinz-Theo Tholen, Gerd Krekels, Josef Werny und Josef Nießen. Foto: agsb
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Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ging der Bau der B 56n im April 2007 los. Foto: agsb

Selfkant-Saeffelen. Der Ortsverband (OV) der Sozialdemokraten Saeffelen hatte zu einer Informationsveranstaltung ins Pfarrheim geladen. Thema war die B 56n mit Blick auch auf die Ortsdurchfahrt Saeffelen.

Kreistagsabgeordneter Gerd Krekels begrüßte neben dem OV-Vorsitzenden Josef Werny den stellvertretenden Landrat Heinz-Theo Tholen sowie Josef Nießen, Dezernent des Kreises Heinsberg für Bauen, Planung, Umwelt und Verbraucherschutz.

Nießen betonte hinsichtlich der Bundesstraße 56n, dass diese rund 18 Kilometer lange Trasse, die die A 2 auf niederländischer Seite mit der A 46 (bei Janses Mattes/Dremmen) verbinden wird, 2017 fertiggestellt wird. 2007 war der Spatenstich an der Grenze nahe Millen erfolgt. Die B 56n wurde in drei Bauabschnitte eingeteilt.

Wobei nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit der Anbindung der L 410 (einstige Transitstrecke) besonders für Saeffelen eine problematische Zeit begann: Der Schwerlastverkehr nahm gewaltig zu – mit mehr als 3000 Bewegungen am Tag – und schlängelt sich durch den Ort. Zwei Engpässe in Saeffelen machen die Lage besonders problematisch. „Besonders die Lastwagen suchen sich den schnellstens Weg zur Autobahn“, so Krekels.

Eine geplante Ortsumgehung wurde schon vor Jahren von niederländischer Seite verworfen, und die Landstraße 228 (Durchfahrt Saeffelen) mit Beschränkungen zu versehen, sei kaum möglich, darin waren sich die Experten einig. „Wir hoffen natürlich auf eine Entlastung durch die Gesamtfreigabe der B 56n“, bekräftigte Josef Nießen.

„Die Endplanung und Durchführung der B 56n ist im vollem Gange“, so Nießen mit Blick auf die Auftragsvergabe des allerletzten Abschnittes an der Abschlussstelle zur A 46. Der zweite Bauabschnitt bis Vinteln ist ebenfalls fertig. Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt sind auch schon sehr weit gediehen.

Die Trasse ist asphaltiert und reicht bereits an die B 221 und das dortige Autobahnende heran. Die Weiterführung der B 56n auf das deutsche Autobahnnetz erfolgt über ein Brückenbauwerk. Die bisherige Straßenführung der B 221 von Blauenstein aus in Richtung Heinsberg wird um 3,50 Meter tie-fergelegt, führt dann unter dem Brückenbauwerk her weiter Richtung Janses Mattes.

Am Ende der Autobahn erfolgt vor der Brücke von Dremmen aus kommend die Abfahrt Richtung Heinsberg/Geilenkirchen, die Auffahrt in beide Richtungen zur A 46 und B 56n ebenfalls auf der rechten Seite von Blauenstein aus kommend. Die Abfahrt von der B 56n an dieser Anschlussstelle Richtung Heinsberg/Geilenkirchen erfolgt nach dem Überqueren der Brücke.

„Es wird unter Verkehr gebaut“, heißt es in der offiziellen Amtssprache. „Große Umleitungen wird in im Baustellenbereich nicht geben“, betonte Kreistagsabgeordneter Gerd Krekels. Der Verkehr wird jeweils um die jeweilige Baustelle herumgeleitet. „Die Aufträge sind vergeben, es kann nun losgehen“, so Krekels weiter.

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