B221n und L117n Thema im Ministerium

Von: red
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Kreis Heinsberg. Die Zukunft der beiden Straßenbauprojekte B221n und L117n im Kreis Heinsberg war am Montag Thema eines Gesprächs im Düsseldorfer Verkehrsministerium, bei dem NRW-Verkehrsminister Michael Groschek mit Bürgermeistern, Landrat, Abgeordneten sowie Vertretern von Naturschutz und Bürgerinitiativen an einem Tisch saß.

Der Minister hatte im Sommer bei einem SPD-Wahlkampftermin vor Ort in Wassenberg erklärt, dass der Bund nur eine Komplettlösung finanzieren werde, also mit den Bauabschnitten drei (Umgehung Wassenberg) und vier (Umgehung Unterbruch mit der umstrittenen Querung der Rur­aue).

Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Norbert Spinrath nach dem Treffen am Montag berichtete, wolle der Minister die Abschnitte nun doch separat betrachten und die Wassenberger Umgehung, sollte die bereits erfolgte Planfeststellung zu diesem Abschnitt rechtskräftig werden, im kommenden Jahr beim Bund zur Finanzierung anmelden.

Für den vierten Abschnitt strebe der Minister eine Lösung an, die möglichst alle Interessen miteinander in Einklang bringen solle; dabei könne es auch noch Abweichungen von der bekannten Variante geben. Für die L 117 n werde ebenfalls eine schnellstmögliche Lösung angestrebt. Im Januar solle es in Ratheim einen Ortstermin mit dem Minister geben, so Spinrath.

Der Naturschutzbund Nabu hatte im Sommer ­einen Verzicht auf eine Verbandsklage gegen die Wassenberger Umgehung als möglich bezeichnet, wenn auf den vierten Abschnitt mit der Rur­auenquerung verzichtet würde und umfassende und ausreichende Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen für den Neubau der Ortsumgehung Wassenberg realisiert würden. Auch nach dem Gespräch im Düsseldorfer Ministerium ließ Josef Tumbrinck, Vorsitzender vom Nabu NRW, es am Montag auf Nachfrage noch offen,wie der Nabu weiter vorgehen werde. Bis zum 27. Dezember werde die Entscheidung fallen.

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